Arlessiar
Veröffentlichte Fanfics: Breakfast in Imladris, Jenseits der Grenzen
Emailadresse: Arlessiar

1. Dein Penname?
Arlessiar
2. Wie bist Du zu den Namen gekommen?
Ich habe mir für eine neue Fanfiction Namen aus dem Sindarin selbst zusammen gestellt. Arlessiar ist eine Kreation davon. Da ich den Namen dann nicht in der Fanfic benutzt habe, habe ich ihn als Nickname genommen. Er bedeutet ungefähr „Frau von königlichem Blut“, aber das ist an einer Stelle nicht ganz korrekt ins Sindarin übersetzt, ich habe da eine Mutation erst falsch angewendet, es dann aber letztlich „falsch“ gelassen, weil ich es schöner fand als die richtige Version.
3. Dein richtiger Name?
Sarina (Nein, da fehlt kein „b“! *g*)
4. Wie alt bist Du? Verwandtschaft zu Deinem Sternzeichen?
Ich bin 1979 geboren worden, zum Zeitpunkt des Ausfüllens dieses Fragebogens also 25. Mein Sternzeichen ist Krebs, und das passt absolut. Romantisch, ruhig, mitfühlend, rücksichtsvoll, manchmal etwas zu faul, zurückhaltend und ich fühle mich auch zu schnell mal auf den Schlips getreten
5. Seit wann schreibst Du Fanfictions und wie bist Du dazu gekommen?
Ich schreibe schon viele Jahre so was wie Fanfic, die Erste schon 1992, ab 1994 dann mehr. Damals noch zu Star Trek, wovon ich Fan war (Classic und DS9), später dann zu anderen Serien und dann ab 1997 auch zu HDR. Schließlich bekam ich Internet und erfuhr, dass ich nicht die Einzige bin, die so was macht, und dass man das Ganze Fanfiction nennt. Und dann kamen die HDR Filme und ich traute mich in dem Hype, auch mal was zu veröffentlichen. Und schwupps, war ich mittendrin!
6. Woher nimmst Du Deine Inspiration?
Das tägliche Leben. Ich habe nie zu wenig Ideen, eher im Gegenteil. Es gibt so viel zu sehen, hören, lesen; da sind es plötzlich kleine Augenblicke oder hier ein kurzes Gespräch und schon ist wieder eine Idee geboren. Besonders abends vor dem Einschlafen fällt mir viel ein, schon fast im Halbschlaf. Ohne Notizzettel könnte ich gar nicht leben, da wird alles drauf fest gehalten! Ich zitiere da auch immer gerne Kant: „Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon“
7. Wie sieht es um Dich herum aus, wenn Du schreibst? Brauchst Du dazu etwas bestimmtes?
Ja, ich brauche Ruhe. *g* Ich schreibe gerne ohne die geringste Ablenkung. Musik ist ganz selten an, und wenn, dann nur was Instrumentales, Essen oder Trinken lenkt mich ab und laute Geräusche, Unterhaltungen oder der Fernseher erst recht. Deshalb schreibe ich gerne nachts. Dann mache ich es mir gemütlich, hocke mich vor meinen PC, habe irgendwo Kerzen oder kleine Lampen an, und vor mir liegen meist Zettel mit Notizen und, wenn ich zum HDR schreibe, auch diverse Tolkien Werke, um jederzeit etwas nachschlagen zu können.
8. Welches Genre schreibst Du am liebsten?
Ob Fantasy, SF oder Real Life, ich habe alles mal probiert und mag alles gerne. Am meisten schreibe ich wohl allerdings Fantasy. Traurige und ernste Sachen schreibe ich dabei am liebsten.
9. Haben Deine Fanfic-Charaktere etwas mit Dir gemeinsam?
Da ich meist sehr canon schreibe, erfinde ich selten Charaktere, von daher ist die Antwort auf diese Frage schwierig. Am ehesten würde ich noch sagen, dass die paar erfundenen Charaktere ihre Ruhe, die sie ausstrahlen, mit mir gemeinsam haben.
10. Welche Deiner erfundenen Charaktere ist Dir am liebsten?
Wie gesagt, ich habe bis jetzt nur wenige erfundene Charaktere, aber von denen, die ich habe, mag ich Herwa aus „Veränderungen“ sehr gerne. Sie ist besonnen, erfahren, fast schon ein wenig weise und ahnt und sieht viel.
11. Hast Du Deinen Charakteren mal etwas schlimmes angetan? Wenn ja, was war das schlimmste?
Naja, so gesehen habe ich die Charaktere wohl durch die Hölle geschickt, als ich ihnen die Parodie „Breakfast in Imladris“ angetan habe! ;-) Ansonsten habe ich nur Faramir sterben lassen, allerdings aufgrund ganz normaler Altersschwäche, und Gilraen ein wenig emotionalen Streß erleiden lassen.
12. Was ist für Dich ein Tabu-Thema beim Schreiben von Fanfictions?
RealPersonFanfic und Slash. Wer das schreiben möchte, O.K., aber es ist definitiv nichts für mich. Ersteres bedeutet für mich persönlich eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber Menschen (und ihrer Würde), die ich nicht gut genug kenne, um so über sie zu schreiben. Träume und gewisse Vorstellungen hat jeder, aber in dieser Hinsicht muss ich die nicht publik machen, das geht für mich zu weit in die Privatsphäre eines eigentlich völlig Fremden. Bei Slash lese ich gelegentlich mal was, und ein paar wenige Sachen sind gar nicht mal so schlecht. Aber ich könnte das selber nicht schreiben.
13. Was darf Deiner Meinung nach bei einer Fanfiction auf gar keinen Fall fehlen?
Gute Beschreibungen von Handlungen und Orten, damit man sich hineindenken kann,
und Charaktertiefe, denn um glaubhaft und lebendig zu sein, müssen Personen
immer wieder gut ausgearbeitet sein und Hintergrund haben.
Zudem sollte man der Vorlage, nach der man sich richtet, zumindest einen gewissen
Respekt zollen, denn sonst kann man auch Original Fiction schreiben.
Nicht zuletzt eine gute Rechtschreibung/Korrektur und Darstellung für den
guten Eindruck und die bessere Lesbarkeit.
14. Was war die schönste/witzigste/genialste Review, die Du bekommen hast?
Ich habe gesagt bekommen, dass meine Art zu schreiben zu Tolkien passt und
das meine Geschichte unter seinen Schriften aufgenommen werden sollte, das hat
mich schon sehr gerührt. In diversen Reviews wurde mir auch deutlich, dass
mein Ziel, andere Menschen mittels Worten zu berühren, anscheinend gelungen
ist, und das bedeutet mir sehr viel.
15. Was würden Legolas und die anderen Gefährten (bei den Mittelerde
FFs) bzw. Orlando oder die anderen Schauspieler (bei den Realperson FFs) sagen,
wenn sie Deine FF lesen würden?
Ich hoffe, sie würden es mögen, dass ich versuche, „in ihrem Sinn“ zu schreiben (jedenfalls meistens) und im Rahmen Tolkiens Neuland zu entdecken versuche. Aber besonders bei „Breakfast inImladris“ könnte ich es auch verstehen, wenn sie mich zu Morgoth jagen wollten…
16. Würde Tolkien Deine Fanfiction gefallen? (Für die Autoren der Mittelerde Fanfics)
Tja, obwohl ich meistens versuche, ihm und seinem Werk gerecht zu werden und nach seinen Vorgaben zu schreiben, wäre er wohl dennoch nicht begeistert, weil er, wie fast jeder Autor denke ich, sein Werk eifersüchtig bewacht hat. Er verbot sich ja bereits fremde Fortsetzungen und würde bestimmt einen Herzkasper kriegen, wenn er sehen könnte, was die Leute im Bereich Fanfiction heute so mit seinen Figuren anstellen. Ich glaube zwar, er würde das allgemeine Interesse honorieren und schön finden, sich Fanfiction aber generell verbitten.
17. Und was liest Du selbst am liebsten?
Ich lese zuviel, um es hier aufzulisten (liegt auch an meinem Germanistikstudium), zudem habe ich nicht eine bestimmte Lieblingsrichtung. Ich mag eigentlich so ziemlich alles außer Krimis und Kitschromanen, und besonders Lyrik mag ich gern. Meine Lieblingsautorin ist jedenfalls Judith Hermann.
18. Was würdest Du einem Schreibanfänger mit auf den Weg geben?
Schreibe in erster Linie, weil dir selbst das Schreiben Spaß macht, nicht weil du damit jemanden gefallen willst. Nimm ernst, was du tust, und korrigiere deine Arbeit immer sorgfältig. Lerne früh, dass negative Kritik gut sein kann, um weiterzukommen, und dass manch positiver Kommentar nur eine Plattitüde ist, die Einem nicht zu Kopf steigen und daran hindern sollte, sich weiter zu verbessern.
19. Was Du den Lesern noch sagen willst?
Ich danke allen, die in den letzten Jahren schon Geschichten von mir gelesen, reviewt oder sogar weiterempfohlen haben. Danke für eure Begeisterung, eure Kritik und euer Lob!
20. Und zuletzt, was ist Dein Motto?
Ich habe nicht direkt ein Motto, aber es gibt da einen Spruch aus einem Buch,
das ich vor Jahren mal gelesen habe, den habe ich nie vergessen können:
„Wir alle suchen nach Etwas, das uns schon längst gefunden hat“
Und was ich auch sehr gerne mag ist: „You get so alone at times that it
just makes sense“ Charles Bukowski