Berry

Veröffentlichte Fanfics: Unverhofft kommt oft, Wellington Cup, Licht am Ende des Tunnels

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Anmerkung zum Foto:
Ja, ich wäre manchmal noch gerne das junge Mädchen links im Bild. Aber die Zeiten sind schon vorbei. Ich bin die „etwas ältere“ rechts im Bild. *grins

1. Dein Penname?
Berry
2. Wie bist Du zu den Namen gekommen?
Mein Nick kam zustande, weil die Heldin meiner FF strawberry als Chatnamen hat und da ich gerne Erdbeeren esse, hab ich gedacht, dass passt auch zu mir. Kurios war dann allerdings, als ich in einer Namensliste auf Sindarin die Übersetzung meines richtigen Namens gefunden habe: Bereth. Das war dann der endgültige Entschluss meinen Nick auf Berry festzulegen.
3. Dein richtiger Name?
Carola
4. Wie alt bist Du? Verwandtschaft zu Deinem Sternzeichen?
Ich fieber den 34 entgegen. Mein Sternzeichen ist Löwe und ich hab dazu mal einen sehr passenden Zeitungsartikel bekommen:
Er ist der König der Wildnis. Der Löwe ist mutig und stark. Seine goldene Mähne haben die Menschen seit jeher mit der Sonne und seine Erscheinung mit ihrer Kraft verglichen. In seinem Zeichen Geborenen sagt man daher nach, glänzen und strahlen zu wollen. In der Tat braucht der typische Löwe enorm viel Zuwendung. Er steht eben gern im Mittelpunkt. Ein Versagen oder eine Zurechtweisung trifft ihn dagegen tief. Andererseits kommen seine Energie und Lebenslust aus einem freundlichen Herzen und sind oft ungemein ansteckend.
Jap, das bin ich!
5. Seit wann schreibst Du Fanfictions und wie bist Du dazu gekommen?
Ich wurde von einem Mädchen im OBL-Chat zum Schreiben ermuntert. Sie meinte, da ich in einer schweren persönlichen Krise steckte, ich sollte mir meinen Kummer doch einmal von der Seele schreiben. Das hab ich dann auch versucht. Erst habe ich ein paar Gedichte geschrieben, um meine Gefühle auszudrücken. Aber das wurde mir dann schnell zu wenig. Da alle Mädels im Chat im FF-Fieber steckten und ich im Internet so manche gelesen hatte, bei denen ich dachte 'So gut kannst du das auch', hab ich dann mal angefangen, die Tastatur meines Laptops zu quälen.
6. Woher nimmst Du Deine Inspiration?
Das Leben, Träume und wenn es mal hakt dann wirken ein oder auch zwei Gläser Rotwein Wunder.
7. Wie sieht es um Dich herum aus, wenn Du schreibst? Brauchst Du dazu etwas bestimmtes?
Ich brauche mein Laptop, schöne Musik, Ruhe und o. g. Getränk *grins
8. Welches Genre schreibst Du am liebsten?
Ich hab´s jetzt mal mit Romantik und Abenteuer versucht. Aber ich bin ja noch mittendrin. Wer weiß, was da noch so alles kommt?
9. Haben Deine Fanfic-Charaktere etwas mit Dir gemeinsam?

Ja, und wie. Meine Eva entspricht eigentlich mir selbst. Sie reagiert und handelt, wie ich es tun würde. Da ich diese FF ja auch als Therapie begonnen habe, steckt in dem Leben von Eva natürlich auch sehr viel von meinem.
10. Welche Deiner erfundenen Charaktere ist Dir am liebsten?
Ich habe keine Charaktere erfunden. Es gibt sie alle – irgendwo.
11. Hast Du Deinen Charakteren mal etwas schlimmes angetan? Wenn ja, was war das schlimmste?
Was schlimmes? *überleg .... Ich schreibe über das Leben und meine Charaktere erleben nichts schlimmeres als ihnen in ihrem Leben auch passieren könnte.
12. Was ist für Dich ein Tabu-Thema beim Schreiben von Fanfictions?
Slash-FF´s würde ich nie schreiben. Selbst wenn ich es versuchen würde – Ich glaube, das könnte ich gar nicht.
13. Was darf Deiner Meinung nach bei einer Fanfiction auf gar keinen Fall fehlen?

Man nehme eine Portion Spannung, eine große Packung Gefühle, abgeschmeckt mit einer großzügigen Prise Humor. Das ganze gut durchgeschüttelt – nicht gerührt – und man schreibt eine FF, die jeder lesen mag.
14. Was war die schönste/witzigste/genialste Review, die Du bekommen hast?
Die schönste Review habe ich von Miana bekommen. Ein Mail über 2,5 Seiten bei denen ich abwechselnd gelacht und geheult habe. Ich habe mich wie eine Schneekönigin gefreut, dass ihr meine Story so gut gefallen hat.
Aber auch die Reviews von allen anderen, die meine FF so treu lesen und gespannt auf eine Fortsetzung warten, sind wunderschön. Ich möchte keine einzelne missen.
15. Was würden Legolas und die anderen Gefährten (bei den Mittelerde FFs) bzw. Orlando oder die anderen Schauspieler (bei den Realperson FFs) sagen, wenn sie Deine FF lesen würden?
Ich wage gar nicht daran zu denken, dass sie sie lesen könnten – von einer Stellungnahme dazu ganz zu schweigen. Aber: Sag niemals nie *zu Miana schiel
16. Würde Tolkien Deine Fanfiction gefallen? (Für die Autoren der Mittelerde Fanfics)
Ich bin bei meiner FF noch nicht am Mittelerde-Teil angelangt. Somit kann ich auch noch nicht genau sagen, was da herauskommen wird. Aber Tolkien würde sich – denke ich mal – bei all diesen FF´s freuen, dass seine Idee auf diese Weise weiterlebt (jetzt mal abgesehen von den Slash-FF´s).
17. Und was liest Du selbst am liebsten?
Ich bezeichne mich selber als lesesüchtig. Ich lese so ziemlich alles, was mir zwischen die Finger kommt: Liebesromane, Thriller, Krimis, Abenteuer-, Film- oder Kinderbücher. Ich habe jetzt erst mal ein paar Biografien (Grace Kelly, David Beckham, Jon Bon Jovi, Romy Scheider), Fachbücher (Ski-Lehrpläne, Psychologie) und Reiseberichte (In eisigen Höhen, Sturz ins Leere, Expedition am Südpol) gelesen, aber auch die Etiketten der Marmeladegläser am Frühstückstisch sind vor mir nicht sicher. Ich habe mir allerdings vorgenommen, dass ich alles zu Ende lese, was ich anfange. Für so manchen schwierigen Lesestoff habe ich zwei Jahre gebraucht, aber ich hab´s durchgezogen und war zum Schluss meist froh drum.
18. Was würdest Du einen Schreibanfänger mit auf dem Weg geben?
Es auf jeden Fall einmal versuchen. Es macht mehr Spaß und ist einfacher als es auf den ersten Blick aussieht, wenn man ein bissl ein Gefühl dafür hat. Im Grunde ist ja alles erlaubt und man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Mir ist allerdings in meiner ersten Zeit mit den FF´s aufgefallen, dass einige doch ziemlich wirr und konzeptlos sind. Deswegen würde ich empfehlen, sich ein Grundgerüst aufzustellen, um das man dann herumschreibt. Ausschmückungen und Ideen kommen dann beim Schreiben eh von alleine. Außerdem sollte man den Leser nicht so ganz vergessen. Man sollte sich immer wieder daran erinnern, dass der nicht weiß, was im Kopf des Autors vorgeht, und deswegen manchmal vielleicht nicht folgen kann. Was dem Schreiberling vollkommen klar und logisch erscheint, ist für den Leser möglicherweise absolut nicht nachvollziehbar. Also lieber mal ein bissl näher auf etwas eingehen oder beschreiben, bevor es dann zuwenig ist.
19. Was Du den Lesern noch sagen willst?
Reviewt was das Zeug hält. Ich hätte nie gedacht, dass es so wichtig ist, zwischendurch immer mal eine Meinung zu hören. Die spornen zum Weiterschreiben an und davon profitieren letztendlich alle.
20. Und zuletzt, was ist Dein Motto?
Gib jedem Tag die Chance zum Schönsten in deinem Leben zu werden.