Phazonshark

Veröffentlichte Fanfics: Lichtertod

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1. Dein Penname?
phazonshark. Irgendwie.

2. Wie bist Du zu dem Namen gekommen?
Das ist eine ziemlich langweilige Sache. Ein T-Shirt-Aufdruck, dann ein Video-Spiel aus alten Zeiten ... Fertig.

3. Dein richtiger Name?
Tim. Wer will, darf mich auch gern so nennen, ist ja um einiges handlicher als ‚phazonshark’.

4. Dein Jahrgang? Stimmen deine Eigenschaften mit denen deines Sternzeichens überein?
Ich bin Jahrgang 88, gegenwärtig also 19. Sternzeichen wäre Löwe; was die Eigenschaften betrifft, ... Das mit dem Stolz kann hinkommen. Ich gehöre zu den Menschen, die lieber auf die nächste Bahn warten, als der gerade abfahrenden hinterher zu rennen. Ich gehöre aber auch zu denen, die nicht so wirklich viel auf Sternzeichen geben.

5. Seit wann schreibst Du Fanfictions und wie bist Du dazu gekommen?
Fanfictions schreib’ ich seit Herbst 2005 und ab dann mit zunehmender Ernsthaftigkeit. Wie ich dazu gekommen bin ... Ich glaube, ich war damals großer Herr der Ringe Fan (größer als jetzt), hab dann eine Fanfiction dazu geschrieben, kam aber nicht auf die Idee, einen Text von mir ins Internet hochzuladen (irgendetwas daran schien mir abwegig). Dann hab ich in der Star Wars Fanfiction herumgeschnüffelt, erstmals etwas geschrieben, das ich dann auch hochgeladen hab, hab noch was geschrieben und noch was ...

6. Woher nimmst Du Deine Inspiration?
Inspiration ist ein kniffliger Begriff. Ich ziehe meine Motivation aus einer natürlichen Begeisterung für die Erschaffung von Welten (Welten, Geschichten, ... alles eins). Meine Ideen sind – wie alle Ideen übrigens – nichts weiter als Rekombinationen von Milliarden von anderen Ideen, die ich irgendwo im Einsatz gesehen hab’ und cool fand. Aus Motivation und Ideen ergibt sich dann irgendwie die Inspiration.

7. Wie sieht es um Dich herum aus, wenn Du schreibst? Brauchst Du dazu etwas bestimmtes?
Nein, aber das weiß ich erst mit Sicherheit, wenn es mir mal fehlt.

8. Welches Genre schreibst Du am liebsten?
Es nennt sich wohl Mystery-Thriller, aber das trifft es nicht völlig. Ich bin jemand, der mit etlichen interferierenden Handlungssträngen gleichzeitig arbeitet, und versucht, daraus das Tempo der Geschichte zu entwickeln. Ich schreibe sehr Frage-Antwort-basiert, das heißt, ich werfe in einem Kapitel eine Frage auf, um sie zwei oder zehn Kapitel später zu beantworten. Da das im Prinzip in jedem Kapitel passiert, ergibt sich daraus eine recht spezielle Vernetzung aller Kapitel und Szenen. Grundsätzlich geschieht bei meinen Stories außerdem sehr viel im Schatten. Und viele Charaktere haben Hintergründe, die erst Stück für Stück aufgedeckt werden.

9. Haben Deine Fanfic-Charaktere etwas mit Dir gemeinsam?
Im Kern vermutlich, ja. Aber sie sind meistens offensiver als ich, wollen ständig irgendwo hin, ... Machen einen ganz nervös mit ihrer Hektik, diese Burschen.

10. Welcher Deiner erfundenen Charaktere ist Dir am liebsten?
Das ist eine zwiespältige Sache. Grundsätzlich mag ich die Charaktere am liebsten, die mehrere versteckte Ziele und Pläne verfolgen und das meist mit hoher Intelligenz. Aber aus dem selben Grund, warum ich diese Charaktere eigentlich bevorzuge, sind sie auch mit Abstand am schwersten zu schreiben. Eine Hassliebe.

11. Hast Du Deinen Charakteren mal etwas Schlimmes angetan? Wenn ja, was war das schlimmste?
In einer Story hab ich die Hauptperson über mehrere Absätze hinweg zerhacken lassen. Das fand ich recht schlimm. Aber da hat wohl niemand mit gerechnet, war also bestimmt ganz interessant zu lesen.

12. Was ist für Dich ein Tabu-Thema beim Schreiben von Fanfictions?
Tabu-Themen sind viele verdammt düstere Sachen, von denen ich oft zum Glück nicht mal weiß, wie man sie nennt.

13. Was darf Deiner Meinung nach bei einer Fanfiction auf gar keinen Fall fehlen?
Gute Ideen und ein Plot, der den Leser durch die Geschichte schleift. Fehlt bei sehr vielen Stories leider, aber hey, wir sind ja auch noch Amateure.

14. Was war die schönste/witzigste/genialste Review, die Du bekommen hast?
Ich glaube, da hab ich für jedes Adjektiv einen Favoriten. StormXPadmé hat mehrere extrem lange Reviews geschrieben, die von Lob bis zu Kritik bis zu einer bitter nötigen, kalten Dusche schon alles enthalten haben. Feael hat einmal eine Kurzgeschichte von mir besser analysiert, als ich sie selbst verstanden habe. Atyan hat einmal in detektivischer Kleinarbeit sämtliche versteckten Andeutungen einer Story untersucht und verdammt gut spekuliert. Helo hat sich im Laufe einer Geschichte immer wieder dafür begeistert, all die Anagramme zu knacken, die ich in den Charakternamen und eigentlich überall versteckt hatte. Mit Primus Delex hab ich einmal über etliche ellenlange Reviews hinweg über eine einzige Kurzgeschichte diskutiert ... Das klingt jetzt so, als würde ich in Reviews versinken. Keinesfalls! - Aber ich hab die besten Leser. ;-)

15. Was würden Legolas und die anderen Gefährten (bei den Mittelerde FFs) bzw. Orlando oder die anderen Schauspieler (bei den Realperson FFs) sagen, wenn sie Deine FF lesen würden?
Wahrscheinlich würde Herr Bloom mir die Hand geben und sich bedanken, dass ich keine Realperson FFs schreibe. ‚Ehrensache’, würde ich ihm antworten. Was die Gefährten zu ... Merkwürdige Frage. Vermutlich würden sie einfach nur den Kopf schütteln und so tun, als hätten sie mich nicht bemerkt.

16. Würde Tolkien Deine Fanfictions gefallen? (Für die Autoren der Mittelerde Fanfics)
Wahrscheinlich würde er sie hassen. Wären ihm zu hastig und zu pessimistisch.

17. Und was liest Du selbst am liebsten?
Viele Sachen von Ken Follett und Dan Brown, ich mag die Erzählstruktur der Harry Potter Bände, Jonthan Safran Foers zweites Buch hat mich ziemlich weggehauen, Timothy Zahn hat auch einiges drauf.

18. Was würdest Du einem Schreibanfänger mit auf den Weg geben?
Außer dem Standartkram mit dem Hören auf konstruktive Kritik? Ich schätze, der nächstbessere Rat ist, sich viel aus den Büchern von Profis abzuschauen. Es bringt viel, einen Roman mal mit den Gedanken zu lesen: „Wie wird mir das jetzt erzählt? Wie würde ich selbst die Szene schreiben? Warum find’ ich das gerade geil geschrieben? Warum kotzt mich dieser leserfeindliche Rotz hier an?“

19. Was Du den Lesern noch sagen willst?
Ich weiß nicht. ‚Kopf hoch’, vielleicht. Ist generell immer ein guter Rat.

20. Und zuletzt, was ist Dein Motto?
Als Fanfiction-Autor jetzt? In etwa: „Wenn sich ein Leser entschließt, statt einem Bestseller eine Fanfiction zu lesen, dann ist es meine verdammte Pflicht, ihn diese Entscheidung wenigstens vorerst nicht bereuen zu lassen.“