Christopher Lee
02.12.2004, Köln. Fast zwei Meter groß ist der Schauspieler und Sänger, der langsam die Treppe zur Hotelbar hinunter steigt. Älter ist Christopher Lee geworden, aber er wirkt noch immer imposant. Im Gespräch zeigt er sich als aufgeschlossener und extrem höflicher Mensch.
Mr. Lee, hatten Sie während ihres Aufenthalts hier
in Köln schon die Chance, Ihre beachtlichen Deutsch-Kenntnisse aufzufrischen?
(in langsamen aber nahezu akzentfreien Deutsch) Guten Tag, mein Herr. Ich hatte
leider nicht viel Zeit zum praktizieren meines Deutsch. Wir haben fast rund
um die Uhr einen Videoclip für die Band Rhapsody gedreht, bei dem ich ein
und denselben Song etwa 80 Mal singen musste. Dazwischen musste ich meine Stimme
schonen. (Ab jetzt auf Englisch) Ich glaube, ich würde das Interview aber
doch lieber auf Englisch führen. Ich habe, trotz meiner regelmäßigen
Besuche hier, zu wenige Chancen, das vor vielen Jahren Gelernte aufzufrischen.
Fast jeder spricht so gut Englisch, dass ich es einfach nicht mehr brauche.
Vor Ihrer Karriere als Schauspieler sind Sie im zweiten
Weltkrieg für die Royal Air Force geflogen und haben gegen die Deutschen
gekämpft. Ist es da ein befremdliches Gefühl für Sie, in Köln,
Hamburg oder Berlin zu sein?
Absolut nicht. Warum auch? Der Krieg ist jetzt fast 60 Jahre her und längst
Vergangenheit. Damals haben wir nicht gekämpft, weil wir dieses schöne
Land oder die Menschen darin hassten, sondern um den Traum eines wahnsinnigen
Mannes und seiner Partei zu verhindern. Ich habe meinen bescheidenen Teil dazu
beigetragen, und damit hatte es sich für mich erledigt. Ich habe viele
Freunde und offenbar jede Menge Fans hier. Speziell letzteres überrascht
mich allerdings nicht wirklich, wenn man bedenkt, welche Art Filme ich hauptsächlich
gemacht habe: Die deutsche Geschichte und Kulturhistorie ist voller großer
Mythen und wird von einem Hang zur Symbolik bestimmt, speziell zu allem Düsteren
und Gohtischen.
Es wird gemurmelt, Sie hätten damals aufgrund Ihrer
Sprachkenntnisse als Spion gearbeitet. Stimmt das?
Dazu kann und möchte ich nichts sagen. Selbst wenn dem so wäre, dürfte
ich nicht darüber sprechen. Als Soldat war ich damals Geheimnisträger,
und bis heute hat mich die Queen nicht davon entbunden. Also äußere
ich mich nicht weiter zu meinen Aufgaben während des Krieges.
Dann berichten Sie doch bitte Ihre neu gefundene Liebe
zum Heavy Metal, die sich nun in der Zusammenarbeit mit der Band Rhapsody äußert.
(lacht) Ehrlich gesagt: Sie existiert nicht! Ich bin ein großer Musikliebhaber,
beschäftige mich aber fast ausschließlich mit klassischer Musik,
mit Opern und Operetten. Was die so genannte leichte Muse angeht, kenne ich
mich lediglich im Bereich Musicals aus. Alles, was an Pop- oder Rockmusik existiert,
ist mir eigentlich etwas fremd.
Umso erstaunlicher, dass Sie und eine Heavy Metalband
zueinander gefunden haben....
Das Management der Band hat meinen Agenten gefragt, ob ich Interesse hätte,
an dem Aufnahmen teilzunehmen. Ich kannte die Gruppe zwar vorher nicht, war
aber von ihrem instrumentellen Können sowie der Dramatik und Kraft in ihrer
Musik wie Lyrik augenblicklich begeistert. Da habe ich zugesagt, weil ich schon
sehr lange keine Schallplattenaufnahmen mehr gemacht hatte.
Sind Sie jetzt auf den Geschmack gekommen? Ihr Schauspieler
Kollege William Shatner hat ja just ein von der Kritik gefeiertes Album in Zusammenarbeit
mit jüngeren Musikern auf den Markt gebracht.
In der Tat hat mir Joey DeMaio, der selbst ein bekannter Musiker mit seiner
Band Manowar ist, einen Vertrag bei seinem Label angeboten. Er scheint bereit
zu sein, mir künstlerisch vollkommen freie Hand zu lassen, was entscheidend
für die ganze Sache wäre. Mir schwebt vor, sowohl Modernes als auch
die eine oder andere Opernarie, die ich in meiner Jugend auf Londoner Bühnen
gesungen habe, zu integrieren. Wie ich in den letzten Tagen gemerkt habe, ist
meine Stimme glücklicherweise noch immer kräftig genug, um eventuell
ein Lied von Wagner oder etwas aus einer italienischen Oper zu schmettern. Dazu
wäre es schön, ein Swingstück oder etwas aus einem Musical wie
„Sweeney Todd“ auszuprobieren.
Sie scheinen sehr flexibel und vielseitig interessiert
zu sein.
Das Ausprobieren neuer Dinge ist meine Hauptantriebsfeder. Ich werde oft gefragt,
warum ein über 80-Jähriger sich noch immer 14-stündige Drehtage
in den Bergen von Schottland oder den Wäldern Neuseelands zumutet. Oder
weshalb ich mit meinen bekannten Namen Synchronarbeit für die Computerspiele
von Kleinstfirmen mache. Ganz einfach: Es geht mir darum, Dinge auszuprobieren,
die ich zuvor noch nicht getan habe, immer weiter meine Grenzen zu erforschen.
Viele Menschen Ihres Alters stehen moderne Technik mit
einer gewissen Skepsis gegenüber, haben gar Angst vor ihr. Sie nicht?
Nein, gar nicht. Die heutige Entertainment-Industrie wird ja durch die Fortschritte
in Sachen Technik beinahe jährlich revolutioniert. Die Art, Filme zu drehen,
verändert sich unglaublich schnell. Ich fand es extrem aufregend, bei etwas
so Monumentalen wie Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Trilogie dabei
sein zu dürfen. Es ist toll, einer der ersten zu sein, mit denen George
Lucas neue Techniken für den letzten „Star Wars“ – Film
ausprobiert. Sich ständig ändernden Gegebenheiten auszusetzen, fordert
mich heraus, zwingt den Künstler in mir, sich immer neu zu definieren.
Das hält mich geistig jung.
Apropos „Herr der Ringe“: Nachdem Peter Jackson
Ihren Part aus dem dritten Teil des Tolkien-Opus herausgeschnitten hat, sollten
Sie zutiefst erbost gewesen sein.
(lacht) Nein, ich war nicht wirklich böse – ich habe es nur einfach
nicht verstanden. Erschwerend kam hinzu, dass ich über den Schnitt zunächst
aus der Presse erfahren habe. Peter rief mich erst an, als die Meldung per Internet
mehrfach um die Welt ging und ich bereits von diversen Journalisten darauf angesprochen
worden war.
Haben Sie sich inzwischen versöhnt?
Dazu gibt es keinen Grund. Ich halte ihn immer noch für einen fantastischen
Filmemacher, und ich werde gern wieder mit ihm zusammen arbeiten. Peter erklärte
mir, dass er die Todesszene meiner Figur Saruman aus Zeitgründen heraus
schneiden musste, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Der Film
dauerte selbst in seiner Kinoversion weit über drei Stunden – was
machen da sieben Minuten mehr oder weniger aus? Zumal sich alle Welt beim Betrachten
des fertigen Produktes fragte, was aus der Figur geworden ist, die der Hauptwidersacher
der Helden während der ersten beiden Parts war. Saruman einfach ohne Erklärung
nicht mehr vorkommen zu lassen, halte ich noch immer für einen mächtigen
Fehler
Lesen Sie die „Herr der Ringe“ – Bücher
noch immer jedes Jahr mindestens ein Mal komplett durch?
Aber sicher. Das tue ich, seit ich sie vor über 45 Jahren zum ersten Mal
gelesen habe, und werde es bis an mein Lebensende tun. Meiner Meinung nach ist
es die schönste, aufregendste und am besten geschriebene Geschichte aller
Zeiten.
Haben Sie bei all Ihrer Erfahrung nicht einmal Lust verspürt,
sich selbst auf den Regiestuhl zu setzen?
Nein, eigentlich nie. Momentan drehe ich drei bis vier Filme pro Jahr, mehr
geht nicht, den ein Mann meines Alters braucht hin und wieder auch ein paar
Tage in privater Zurückgezogenheit. Als Filmemacher ist man von den Vorbereitungen
bis zur Premiere an jedem Schritt der Produktion voll beteiligt, und die dauert
nun mal mindestens ein bis hin zu gleich mehreren Jahren. (lacht) Das mag jetzt
morbide klingen, aber so viel Zeit habe ich einfach nicht mehr. Ich hätte
als jüngerer Mann Regie führen müssen, wenn ich es wirklich gewollt
hätte. Das habe ich aber nicht, also bereue ich in dieser Hinsicht nichts.
Apropos bereuen: Mir wurde von dem Interview mehrfach
gesagt, ich möge Sie auf bestimmte Rollen nicht ansprechen. Ohne diese
jetzt explizit zu nennen: Bereuen Sie manche Ihrer Jobs?
Oh, wir können sie ruhig nennen! Sie meinen die „Dracula“ –
„Fu Manchu“ – und anderen Filmen, die ich für die Firma
„Hammer Productions“ in den Sechzigern und Siebzigern gemacht habe,
nicht wahr?
Genau.
Ja, ich bereue meine Teilnahme an den meisten dieser Filme. Der erste „Dracula“
– und auch der erste „Fu Manchu“ Filme waren toll. Ebenso
„Die Mumie“ und noch ein paar andere. Als diese jedoch zu Erfolgen
wurden, produzierte das Studie einfach immer weitere Fortsetzungen. Die Drehbücher
wurden immer lächerlicher, entfernten sich auf haarsträubende Weise
von den literarischen Vorlagen und führten die Charaktere ad absurdum.
Ein paar dieser Streifen sind regelrecht furchtbar, die meisten aber einfach
nur ärgerlich.
Weshalb aber haben Sie dann immer wieder mitgespielt?
Brauchten Sie das Geld so dringend?
Sicher konnte ich das Geld ganz gut gebrauchen, schließlich musste ich
meine Familie ernähren. Dennoch lehnte ich ab einem bestimmten Punkt generell
jedes Drehbuch aus dem Hause „Hammer“ ab.
Bis dahin hatten Sie aber immerhin sechs oder sieben Mal
den Grafen Dracula und fünf Mal den Fu Manchu gegeben. Warum spielten Sie
derart lange mit?
Ich ließ mich einfach überreden. Immer – und das passierte
mindestens zehn Mal – wenn ich wieder eines ihrer grausigen Scripts abgelehnt
hatte, sagten sie: „Aber Christopher, du musst einfach mitmachen. Wir
haben den Film bereits voll finanziert, die Rechte sind nach Amerika verkauft,
und wir haben die Crew engagiert. Wir fangen nächste Woche mit dem Dreh
an. Die Arbeiter haben Familien und alle anderen Jobs abgelehnt, um dabei zu
sein. Der einzige, der noch fehlt, bist du. Wenn du nicht kommst, müssen
wir alle anderen Beteiligten entlassen.“
Das war ja reine Erpressung!
Allerdings. Irgendwann habe ich dann endgültig Schluss mit diesen Leuten
gemacht. Ich habe bei Dreh meinen Kollegen vor und hinter der Kamera gesagt,
dass dies definitiv mein letzter Film für „Hammer“ sein würde.
Egal, was sie ihnen erzählen würden, ich wäre beim nächsten
Mal nicht dabei, und sie sollten sich lieber nach einer anderen Beschäftigung
umsehen. Sie alle haben meine Entscheidung verstanden, nur mein damaliger Agent
nicht. Ein halbes Jahr später kam er mit einem neuen Skript von der Firma
an und erzählte mir, sie hätten bereits alles klar gemacht, weil er
sie dazu bekommen hätte, meine Gage zu verdoppeln. Ich habe mich noch am
selben Tag von dem Mann getrennt!
Sie haben in weit mehr als 250 Filmen und TV-Produktionen
mitgewirkt – und es gibt wohl keinen anderen Schauspieler, der dermaßen
viele Schwertkämpfe vor der Kamera durchgeführt hat....
Das stimmt. Ich bin dafür sogar im Guiness Book of World Records gelandet
und außerdem von der amerikanischen Stuntmen-Gewerkschaft zum Ehrenmitglied
ernannt worden.
Die meisten Schwertkämpfe werden ja – entgegen
der allgemeinen Annahme – tatsächlich mit echten Waffen gedreht.
Haben Sie sich of verletzt?
Öfter, als ich zählen kann. Selbst beim neuen „Krieg der Sterne“
– Film, wo wir uns eigentlich mit Laserschwertern duellieren, gab es Verletzte,
weil mit Hartplastik, - Holz – oder gar Metall-Attrappen zugeschlagen
wird. Besonders zu Beginn meiner Laufbahn, als die Sicherheit am Set noch nicht
so ganz groß geschrieben wurde, kam es immer wieder zu Verletzungen. Sehen
Sie, wie krumm der kleine Finger an meiner rechten Hand ist – den hat
mir Mitte der Fünfziger Errol Flynn in unserem Duell für „Der
Schwarze Prinz“ um ein Haar abgeschlagen. Seitdem bekomme ich ihn nicht
mehr ganz gerade. Ich habe im Gesicht und am ganzen Körper kleine bis größere
Narben. Aber das ist halb so schlimm – die Filme waren es allesamt wert,
ein wenig Schmerz und Blut zu investieren. (lacht lang und schallend)
Ihre Stimme ist nach wie vor sehr prägnant....
(unterbricht) Sie wollen mich doch jetzt nicht bitten, eine Nachricht für
sie auf den Anrufbeantworter zu sprechen, oder? (lacht) Darum werde ich ständig
gebeten, sogar von vielen meiner Schauspielkollegen. Ich kann mir gut vorstellen,
dass es bestimmte Menschen in Hollywood gibt, die mir keinen Job mehr geben
wollen, weil sie mein Organ einfach nicht mehr hören können, da es
ihnen von so vielen Anrufbeantwortern bekannter Leute entgegen kommt!
Keine Angst, ich wollte eigentlich auf Folgendes hinaus:
Wie groß sehen Sie den Anteil der Stimme an der Arbeit eines Schauspielers?
Sie ist sehr wichtig, um das Spiel überzeugend zu komplettieren. Bevor
ich mir andere Manierismen oder Eigenheiten für meine jeweiligen Figuren
ausdenke, versuche ich immer erst, ihre Stimme zu finden, die Art, sich verbal
auszudrücken. Wie ein Mensch spricht, sagt sehr viel über seinen Charakter
aus. Bei mir macht die Stimme oft die Hälfte der Arbeit aus.
Stört es Sie da nicht, dass ihre Filme in vielen
Ländern synchronisiert werden?
Früher ja. Eine Zeitlang habe ich sogar versucht, meine Parts selber zu
synchronisieren – schließlich spreche ich neben Englisch fließend
Französisch und Italienisch, ziemlich gut Deutsch, Russisch und Spanisch
sowie etwas Schwedisch und Griechisch. Diese Ambition musste ich aber aus Zeitgründen
ziemlich schnell wieder fallen lassen. Man muss einfach Vertrauen haben. Schließlich
sind die meisten Synchronsprecher selbst erfahrene Schauspieler.
Sie haben viele Filme außerhalb der Hollywood-Maschinerie
oder der britischen Filmindustrie gedreht, darunter auch deutsche Projekte und
zuletzt die große französische Produktion „Die purpurnen Flüsse
2“.
Wissen sie was? Es ist mir völlig gleich, wo oder in welcher Sprache ein
Projekt produziert wird. Entscheidend sind für mich lediglich folgende
Aspekte: Sind die Menschen , mit denen ich arbeite, wirklich mit Herzblut bei
der Sache? Wissen sie, was sie tun? Interessiert mich die Story und der mir
zugedachte Part? Mein Agent und ich würden auch weiterhin Angebote aus
Deutschland wohlwollend prüfen. Tom Tykwer zum Beispiel halte ich für
einen sehr talentierten Regiesseur.
Mit wem stehen oder standen Sie eigentlich am liebsten
vor der Kamera?
Auf diese Frage kann ich nur mit einem einzigen Namen antworten: Peter Cushing.
Wir waren über Dekaden die besten Freunde, haben in 30 Filmen zusammen
gespielt. Meist waren wir Gegenspieler, ich das Monster, er der Held. Ich der
Vampir oder der Verbrecher, er der Jäger oder Detektiv. Mit niemanden hatte
ich vor und hinter der Kamera eine soclhe Chemie wie mit ihm. Als Peter 1994
starb, fühlte ich mich wirklich, als hätte ich einen Bruder, einen
Seelenverwandten verloren.
Finden Sie es schade, dass sie hauptsächlich als
Bösewicht besetzt wurden und werden?
Zu Anfang meiner Karriere schon. Natürlich wollte ich auch einmal den Helden
oder den Liebhaber geben, der das schöne Mädchen retten und küssen
darf. Leider wurde mir immer wieder gesagt, ich sähe zu ethnisch aus; das
Publikum würde mir den Guten nicht abnehmen. Meine Haut sei zu tief getönt,
meine Augen seien zu braun und meine Haare zu dunkel. Das hat mich damals sehr
frustriert. Heutzutage spiele ich sowohl positive als auch negative Charaktere.
Mal ist es der nette Großvater, mal ein abgrundtief gemeiner Hexenmeister
oder Altnazi. Natürlich habe ich längst gemerkt, dass die Fieslinge
viel interessanter zu spielen sind. Die Helden- und Gutmensche-Rollen sind nahezu
austauschbar. An einen wirklich furchteinflössenden Bösewicht erinnert
sich der Zuschauer noch nach Jahren.
Dabei sind Sie privat ein überaus höflicher,
freundlicher Mann. Wo holen Sie all die Bosheit und Verschlagenheit her, um
ihre Parts so überzeugend zu verkörpern?
(flüstert) Nun, das ist mein Job. Ich bin Schauspieler. Fragen sie einen
Klempner, wie er es schafft, die Rohrer so ineinander zu verschrauben, dass
das Wasser tatsächlich durch sie durchfließen kann? Fragen Sie einen
Bäcker, warum er seine Brote nicht verbrennt? Anthony Hopkins sagte einmal
auf eine ähnliche Frage: „Ich spiele keine Figuren, ich spiele Menschen.“
Es gibt so viele Bosheit auf der Welt; für jemanden, der gelernt hat, sich
übergangsweise andere Charaktereigenschaften anzueignen, ist es egal, ob
er einen guten oder einen schlechten Menschen mimt. Es gibt genügend lebende
Vorbilder – für beide Extreme und jeden Grad dazwischen.