Frodo
Frodo trägt die schwerste Bürde der Gefährten. Er ist der Ringträger, doch war es mehr ein Zufall, dass er zu dem einen Ring kam.
Frodo Beutlin ist der Neffe von Bilbo Beutlin, er nahm in bei sich auf, als
Frodos Eltern schon früh starben. Er adoptierte Frodo schließlich,
denn er war ihm sehr ans Herz gewachsen und er setzte ihn als seinen alleinigen
Erben ein. Er sollte Beutelsend mit all seinen Reichtümern erhalten,
welche er von seinen Abenteuren mitgebracht hatte. Zu diesen Schätzen
zählte auch ein ganz besonderer Ring.
Bilbo fand den einen Ring durch Zufall und stahl in aus Gollums Hölle.
An seinen 111. Geburtstag zog Bilbo fort nach Bruchtal und hinterlies Frodo alles, auch den einen Ring. Als Frodo von dessen Macht erfuhr, wollte er den Ring nicht, er wollte ihn Gandalf geben doch auch er konnte ihn nicht nehmen. So machte er sich auf, um von Hobbingen nach Bree zu reisen. Doch bereits auf den Weg dorthin musste er die ersten Gefahren erkennen. Die Nazgûl verfolgten ihn und der Ring begann auf seinen Träger zu wirken.
Von Bree brach er mir Aragorn Pippin, Merry und Sam auf. An der Wetterspitze begegneten sie wieder den Nazgûl und Frodo wurde schwer verwundet. Noch heute leidet er unter der Wunde, sie wird nie ganz vergehen.
Doch Frodo konnte von Elrond gerettet werden.
Dort im Bruchtal wurde auch er zu dem Rat eingeladen und schließlich
als er die böse Macht des Ringes spürte, welche von ihm ausging,
entschloss er sich, den Ring nach Mordor zu bringen. Zusammen mit den Gefährten
bricht Frodo auf. Sie müssen durch viele Gefahren. Als sie in Lorien
sind, gewährt ihm Galadriel einen Blick in ihren Spiegel. Dort sieht
er was geschieht wenn er versagt. Als sie von Lorien wieder aufbrechen gibt
sie ihm ein Geschenk mit, ein besonderes Licht, dass Licht Earendils. Es sollte
Frodo ein Licht sein in dunklen Stunden.
An den Ufern des Anduin trennen sich die Wege der Gefährten. Frodo und Sam gehen alleine Richtung Mordor.
Auf dem Weg zu den schwarzen Toren muss er viele Gefahren durchleben. Er
begegnet dem Geschöpf Gollum, welcher noch immer nach seinen Schatz dem
Ring strebt und Frodo nach dem leben trachtet. Doch er gibt Frodo ein Versprechen
und führt sie zum schwarzen Tor. Dort angekommen lässt er sie nicht
hineingehen aus Angst der Schatz könnte verloren sein, wenn er wieder
seinen Herren in die Hände fällt. So führt er sie durch einen
geheimen Gang vorbei an Minas Morgul, tief in das Gebirge hinauf, wo er einen
Weg gefunden hat, die beiden Hobbitse zu töten und seinen Schatz wieder
an sich zu nehmen.
Dort lauert die Riesenspinne Kankra, ein Nachfahre von der größten
und bösesten Spinne aus fernen Zeitaltern. Doch Frodo überlebt den
Stich der Spinne und wird aus den Klauen der Orks gerettet, die ihn dort betäubt
finden. So zieht er weiter. Immer mehr geschwächt unter der stetig wachsenden
Macht des Rings.
Dort steht er, ein kleiner Hobbit, vor der ganzen bösen Macht der Welt, zu Füßen des Schicksalsbergs und versucht dorthin zu gelangen.
Frodo schafft es mit letzter Kraft den Schicksalsberg zu erreichen. Nun, wo er erschöpft ist, kann er der Macht des Ringes nicht mehr standhalten. Der Ring lässt nicht zu, dass Frodo ihn ins Feuer wirft. Frodo steckt den Ring auf seinen Finger und will ihn für sich nehmen. Doch das Schicksal schließt seinen Kreis, den schließlich ist es Gollum, der den Ring zerstört.
Frodo und Sam werden gerettet und erhalten in Gondor große Anerkennung.
Mittelerde ist gerettet.
Als sie nach Hause in das Auenland zurückkehren müssen sie noch einmal kämpfen. Denn üble Mächte sind dort am Werk. Aber die vier Hobbits können auch dieses Grauen besiegen.
Zurück bleibt nur die Erinnerung an die ruhmreiche Taten und eine Wunde die nie zu verheilen scheint. Im Auenland geht die Welt weiter wie zuvor.
Frodo schreibt sein Werk zu ende. Den Herrn der Ringe, das Rote Buch der Westmark.Schließlich verabschiedet er sich und fährt mit seinen Freunden zu den Grauen Anfurten, um Mittelerde mit dem letzten Schiff zu verlassen.
Doch Frodo ist nicht in Vergessenheit geraten. Jeder in Mittelerde kennt die Geschichte des tapferen Hobbits, und vor allem die Menschen (nicht nur in Mittelerde) erinnern sich stets an Frodo Beutlin.
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