Merry
Meriadoc Brandybock, ein junger Hobbit wie er im Buche steht. Zusammen mit
seinen Freund Pippin stellt er das halbe Auenland auf den Kopf! Er liebt das
Essen und kann nicht genug davon bekommen. Eine weitere Vorliebe unseres Hobbits
ist das Pfeife rauchen. „Alter Tobi“, sein liebstes Kraut. Aber
nur Essen und Pfeife rauchen ist ihm nicht genug. Merry, wie er von allen
genannt wird hat einige Streiche auf dem Kasten. Zum einen klaut er zusammen
mit Pippin eine von Gandalfs Feuerwerksraketen und schießt diese ab
(man bedenke, dass dies in einem Zelt geschah). Zum anderen klaut er Bauer
Margots Gemüse vom Feld.
Doch diese Tat blieb nicht ohne Folgen. Merry und Pippin waren nicht allein
in dessen Feld unterwegs und sie trafen auf Frodo und Sam. Um dem Bauern zu
entkommen rannten sie mit Frodo und Sam fort, doch bald lauerten mehr als
ein paar Hunde vor ihnen und sie hatten ihre erste Begegnung mir einem Nazgûl.
Und schon befanden sie sich mitten in einem Abenteuer, dass größer
war als alles andere. Sie gingen mit Frodo und Sam nach Bree und von dorthin
nach Bruchtal zu den Elben.
Obwohl Merry umkehren konnte, tat er es nicht, sondern schloss sich der Gemeinschaft des Rings an. Er machte sich mit den Gefährten auf nach Mordor.
Er erwies sich als tapfer, als sie in den Minen von Moria gegen Orks und
einen Troll kämpfen mussten. Doch nachdem sie Lothlorien verlassen hatten
trennte sich sein Weg an dem Ufer des Anduin von seinen Gefährten. An
dem Amon Hen wurden die Gefährten von Uruk-hai überfallen und Merry
und Pippin wurden entführt, im glauben sie seien die Hobbits, welche
den Ring bei sich tragen. Die Uruk-hai´s wollen die Hobbits nach Isengard
bringen, und Saruman übergeben. Doch da haben die Uruk-hai´s ihre
Rechnung ohne die Rohirim gemacht, denn sie wurden alle erschlagen. Die Hobbits
konnten sich in den Fangorn Wald retten.
Doch auch da fühlen sie sich vorerst nicht sicher, die Bäume leben
und einer nimmt die beiden gleich in Gewahrsam. Baumbart heißt er und
denkt, er hätte es mit kleinen Orks zu tun, da er keine Hobbits kennt.
Gott sei dank ändert er seine Meinung – nicht zuletzt durch Gandalf dem Weisen- und beschützt die beiden.
Zusammen mit Baumbarts und Pippins Hilfe kann er die Bäume dazu bewegen sich endlich aufzutun und sich gegen den Krieg zu stellen. Die Ents zerstören Isengard und Merry ist mit dabei. Nachdem Isengard geflutet wurde findet er zusammen mit Pippin die Vorratskammer in Isengard, und es kommt was kommen musste. Die beiden „ausgehungerten“ Hobbits machen sich über das Essen und das Pfeifenkraut her. Die beiden lassen es sich „schmausend und Pfeiferauchend“ richtig gut gehen.
Doch Merry´s Reise ist nach diesem kleinen Triumph noch nicht zu Ende. Während der Krieg immer näher rückt, geht er mit den anderen nach Rohan. Dort muss er sich von seinen Freund Pippin trennen, der mit Gandalf nach Minas Tirith reitet.
Merry kommt in die Dienste des König Théodens von Rohan. Er reitet zusammen mit den Kriegern von Rohan zum Sammelplatz. Doch König Théoden will ihn nicht mit ihn die Schlacht ziehen lassen, da Merry zu klein ist ein Pferd zu reiten und kein Reiter sich damit belasten kann.
Für Merry wäre dies das schlimmste. Alle seine Freunde sind fortgezogen
in den Krieg und er soll zurück bleiben.
Doch Èowyn lässt dies nicht zu, sie nimmt Merry zu sich aufs Pferd
und reitet zusammen mit ihm in die Schlacht bei Minas Tirith. Er schlägt
sich wahrhaftig tapfer, auch gegen einen Nazgûl tritt er an. Verwundet
wird er schließlich auf dem Feld von seinem Freund Pippin gefunden.
Doch er kann geheilt werden in Gondor und reitet zusammen mit den Gefährten
zum schwarzen Tor, um in der letzten Schlacht zu kämpfen. Er überlebt
sie, wie auch seine Freunde und wird dafür geehrt. Nicht umsonst dafür,
wie er für Rohan und König Théoden gekämpft hat.
Zusammen mit Pippin und Frodo kehrt er ins Auenland zurück, wo er noch einmal seinen Mut beweisen muss
Doch nachdem alles vorüber ist, wird Meriadoc Brandybock Herr von Bockland. Später geht Merry nach Edoras und bleibt bei König Eomer bis dieser stirbt.
Danach geht er mit Pippin für die letzten Jahre seines Lebens nach Gondor. Nachdem er stirbt, werden sie beide in den Rath Dinen begraben, dort wo die großen Gondors begraben lagen.
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