Pippin
Peregrin Tuk, der von allen nur Pippin (oder närrischer Tuk) genannt wird, stolperte genauso in dieses Abenteuer hinein wie Merry.
Eben noch saßen sie gemeinsam im „Grünen Drachen“ und tranken ein Met und im nächsten Moment brachte seine Tollpatschigkeit sie über eine „Abkürzung“ geradewegs in ein Abenteuer mit Nazgûl und anderen Wesen.
Er geht mit Merry, Sam, Frodo und Streicher nach Bruchtal. Es ist kein leichter Weg für den „Speiseverwöhnten“ Hobbit. Den mehr als einmal findet er sich in Gefahr wieder.
Wohl die geringste von allen ist dabei in ein Mückenwassermoor zu fallen.
In Bruchtal angekommen schließt er sich kurzer Hand den Gefährten an, ohne zu wissen wohin es geht, oder was die Aufgabe ist. Aber er folgt treu. Nur erweist er sich nicht immer als sinnvoller Begleiter. Einmal schreckt er kurzer Hand ein Seemonster auf und im nächsten Moment weckt er ganz Moria samt Orks, Troll und Balorg auf. Er kämpft tapfer für einen Hobbit und in Lothlorien bekommt er von Frau Galadriel ein Elbenmesser geschenkt.
Nachdem die Gefährten den Amon Hen erreicht haben wird er und Merry von Uruk-hai´s entführt. Sie wollten die Uruk-hai´s von Frodo ablenken und haben damit nur ein weiteres mal ihren Mut bewiesen.
Schließlich kommt es dazu, dass sie mehr durch Zufall von den Reitern von Rohan aus dieser Misere gerettet werden. Sie laufen in den Fangorn Wald, als die Uruk-hais von den Rohirim angegriffen werden. Dort setzt sich Pippin genau auf das Gesicht von Baumbart, eines Baums der sehr lebendig ist.
Doch es war wohl Glück, dass sie von ihm gefunden wurden. Denn die beiden schaffen es, die Ents zu Großem zu bewegen und schließlich ziehen sie nach Isengard um Sarumans böses Werk zu zerstören.
Neben der Vorratskammer findet Pippin noch etwas anderes sehr interessantes
in Isengard. Einen der Palantir, einen der sehenden Steine aus Númenór.
Natürlich kann der Tollpatsch seine Finger nicht von ihm lassen und in einer Nacht in Rohan entreist er ihm Gandalf und sieht hinein. Doch was er dort sieht ist nicht gut. Er sieht die Zerstörung Minas Tiriths und muss sofort mit Gandalf dorthin aufbrechen um Denethor zu warnen.
Dort stellt er sich in die Schuld Denethors, denn sein Sohn Boromir hat in dem Kampf gegen die Uruk-hais die beiden Hobbits verteidigt und war gefallen.
Er entfacht das alte Signalfeuer hoch über Gondor und ruft damit nach der Hilfe von Rohan. Der Krieg auf dem Pennelor bricht an und Pippin erweist sich nun mehr als mutig und nützlich.
Auch ist es Pippin, der Faramir vor dem sicheren Tod rettet. Gerade noch rechtzeitig kann er Gandalf holen und Faramir von dem Feuer ziehen.
Nachdem er seinen Freund Merry auf dem Feld verwundet fand, und sich alle erholen konnten, zog er mit den Gefährten in die letzte große Schlacht vor den Toren Mordors.
Sie gingen als Sieger hervor und Pippin kehrte mit den anderen Hobbits zurück ins Auenland. Nachdem sie auch dieses gerettet hatten, heiratete Pippin. Er heiratet Juweline von Langcleeve. Kurz darauf bekommt er seinen ersten Sohn Faramir.
Er wird von König Elessar zum Ratsherren des nördlichen Königreichs ernannt.
Seine letzten Jahre verbrachte er mit Merry in Gondor. Nach seinem Tod wurde er im Rath Dinen zu den großen Gondors niedergelegt.
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