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Denethor

Nun, ob Denethor ein Guter oder Böser Charakter in der Geschichte des Herrn des Ringes ist, ist wohl eine Sache der Ansicht. Er hat schlechtes getan, doch wollte er niemals jemanden Schaden zufügen und hat wie jeder andere Mensch und Vater Fehler gemacht, deshalb sehe ich Herrn Denethor als einen guten Charakter an.

Denethor ist der Statthalter von Gondor. Er ist kein König, denn diese sind lange ausgestorben sagt man. Nun es gibt zwar noch einen Nachfolger der Númenórer, doch er hat sich von diesen Weg abgewandt und war nie nach Gondor gekommen um sein Erbe anzutreten.

Seit der letzte König in Gondor herrschte wurde diese Stadt von den Truchsessen geführt. Eine alte Tradition und der nach ist Denethor nun der Hüter des Throns.

Denethor hat zwei Söhne, Boromir und Faramir. Er liebt seinen ältesten Sohn Boromir über alles, nur für seinen jüngeren hat er kein Lob übrig oder ein anderes gutes Wort.

Nachdem Elrond zu dem geheimen Rat einberufen hat, will Denethor nur seinen ältesten Sohn Boromir nach Bruchtal schicken.

Boromir reitet fort und Denethor sieht ihn nie wieder. Ein Boot mit seinem Leichnam und dem gebrochenen Horn Gondors wird an sein Land getragen und dieser Verlust trifft ihn sehr. So sehr das er wünschte Boromir wäre am Leben und Faramir an seiner Stellet tot.

Es scheint als wüsste er nicht mehr was er tut, denn er will seine Städte Osgiliath und Minas Tirith verteidigt haben und keine Orks darin sehen.

Er schickt Faramir zu einer Aussichtslosen Schlacht in Osgiliath aus.

Denethor ist wütend, Faramir hat die Gesetze seines Volkes missachtet und die Hobbits Frodo und Sam gehen lassen und mit ihnen den Ring.

Den Denethor ist besessen von der Macht die der eine Ring hat. Er ist mit dem Blut der Menschen erkauft worden und er will ihn für Gondor haben.  Schwach ist er, wie viele Menschen die den Ring verfielen. Einst und jetzt.

Faramir reitet aus in die Schlacht und ist er auch der einzige der zurück kehrt. Doch Denethor hält ihn für tot und plötzlich fällt ihm seine Liebe zu seinen Sohn wieder ein, denn er in den Tod geschickt hatte.

Er sieht wie die Heere Mordors vor Minas Tirith Aufstellung nehmen und verliert die Hoffnung.

Er weißt seine Diener an, Öl zu holen, denn er will sich und Faramir verbrennen lassen.

Doch Gandalf und Pippin kommen ihm zuvor. Sie können Faramir retten. Doch für Denethor kommt alle Hoffnung zu spät. Er fängt Feuer und rennt unter Qualen hinaus über den Hof des Königs und stürzt sich über den Felsen.

So findet Denethor, der Hüter des Throns sein Ende. Doch bevor er starb vernahm er, wie Faramir die Augen öffnete. Er erinnert sich seiner Liebe an ihn bevor es vorbei ist, so wie Gandalf es vorausgesagt hatte.