Mandos
An der verlassenen westlichen Küste der Unsterblichen Lande, gegenüber des Umzingelnden Meeres (Ekkaia) und der Mauern der Nacht, liegen die Hallen von Mandos. Diese sind die Häuser der Toten, das große Haus des Vala Námo, der auch Mandos genannt wird, dem Sprecher des Verhängnisses. In der Kunde der Eldar werden die Geister der erschlagenen Elben hierher gerufen und bewohnen die Hallen der Erwartung, bis zur Vorladung Ilúvatars zu der Zeit des Endes der Welt.
Meduseld
Unter den stärksten Verbündeten der Dúnedain
im Dritten Zeitalter waren die Könige der Mark welche das Land von Rohan
aus ihrem Palast namens Meduseld, der goldenen Halle, aus regierten.
Meduseld war eine gewaltige, golden überdachte Festhalle, die von Brego,
dem zweiten König der Pferdemänner der Rohirrim, im Jahre 2569 gebaut
wurde. Sie stand am höchsten Punkt in Edoras, der Hügelfestung und
Hauptstadt von Rohan.
In der Halle waren der goldene Thron der Könige, große vergoldete
Säulen und geschnitzte Wände, behangen mit wertvollen Wandteppichen.
Meduseld und König Théoden waren das Ziel, das vier Mitglieder der
Gemeinschaft als Boten ansteuerten, um die Rohirrim in den Ringkrieg zu rufen.
Menegroth
Während des Zeitalters der Sterne war es Menegroth, die „Tausend
Grotten“, die Stadtfestung der Grauelben von Doriath in Beleriand, in
denen man die prächtigsten Heime in Mittelerde fand. Menegroth war hineingeschnitten
in die felsigen Klippen am südlichen Ufer des Esgalduin, einem Nebenfluss
des Sirions. Betreten konnte man sie nur über eine einzige Steinbrücke
über den Fluss. Hier war der geheime Palast des Königs der Sindar,
Elu Thingol, und seiner Königin, Melian der Maia. Die Zimmer waren wundervoll
anzusehen, die Zwerge von Belegost bauten sie für Thingol. Aufgrund der
Liebe der Sindar für Wälder wurden in den Hallen und Grotten Schnitzereien
von Bäumen, Vögeln und anderen Tieren angefertigt und sie wurden mit
mir Fontänen und kristallenen Lampen gefüllt.
Durch das Zeitalter der Sterne hindurch gedieh Menegroth, und sogar im größten
Teil des Zeitalters der Sonne, wenn ganz Beleriand war durchzogen von Konflikten,
war Doriath von der magischen Kraft der Maia Melian bewacht.
Der Fluch der Silmaril jedoch endete in der Ermordung Thingols in Menegroth
selbst und der darauf folgenden Abreise Melians.
Danach wurde Menegroth zweimal geplündert, zuerst von den Zwergen von Nogrod
und danach von den Noldor.
Menegroth war dann verlassen und versank letztendlich wie der Rest von Beleriand
im Meer.
Meneltarma
Der höchste Berg des Inselkönigreiches Númenor
war der heilige Berg Meneltarma, der „Himmelspfeiler“. Er stand
inmitten von Númenor und von seinem Gipfel, dem Heiligtum Erus, aus sollte
man angeblich die Türme von Avallóne sehen, der Elbeninsel Tol Eressea.
Norinan, das Tal der Gräber der Könige, war am Fuße des Meneltarma
und die königliche Stadt Armenelos war auf einem Hügel in der Nähe
errichtet. Der Schnee des Meneltarma war die Quelle des Sirions, Númenors
längstem Fluss.
Mere of Dead Faces/Meer der Toten
Zwischen den Fällen des Rauros, dem Anduin und den Bergen
von Mordor befand sich eine weite Sumpflandschaft, genannt die Totensümpfe.
In diesem schmutzigen, weglosen Ödland trauten sich nur die wenigsten zu
reisen, denn die Wasser waren nicht nur still und vergiftet, sondern auch verflucht.
Während des Dritten Zeitalters haben sich die Totensümpfe allmählich
über ganz Dagorlad, dem Schlachtfeld und riesigem Friedhof von gefallenen
Kriegern im Norden von Mordor, ausgebreitet. Durch eine böse Kraft animiert
die schleichende Ausbreitung des Sumpflandes die Geister jener Menschen, Elben
und Orks, die schon so lange tot sind. Ihre Phantomgesichter erscheinen genau
unter der Oberfläche als wären sie von Kerzenlicht erleuchtet, obwohl
ihr Bild keine Substanz hat.
Durch dieses Meer der Toten wurde Frodo Beutlin während seiner Reise nach
Mordor von der gepeinigten Kreatur Gollum geführt.
Middle-earth/Mittelerde
Der große Kontinent Mittelerde wurde geformt in den ältesten
Tagen der Welt von Arda. Er liegt östlich des anderen großen Kontinentes,
Aman, welchen man oft nur als „die Unsterblichen Lande“ bezeichnet,
und welcher von Mittelerde durch das große Meer, Belegaer, getrennt ist.
Am Ende des Zweiten Zeitalters der Sonne, als Númenor zerstört wurde,
wurden die Unsterblichen Lande aus den Kreisen der Welt gerissen. Mittelerde,
das sterbliche Land, verblieb stark verändert und entwickelte sich über
die Jahre weiter.
Es entwickelte sich möglicherweise später als zu Europa, Asien, Afrika
und Australien. (Anmerkung des Übersetzers: ich übersetze nur, dass
sagt halt das Buch ;) )
Minas Anor
Die Stadt, und gleichzeitig Festung, Minas Anor „Turm der
Sonne“ war eine der drei großen Städte Gondors in der strategischen
Enge zwischen dem östlichen Ende des Weißen Gebirges und den westlichen
Mauern von Mordor. Am Fuße des Berges Mindolluin, dem östlichsten
Berg des Weißen Gebirges, liegend, war sie die erste Stadt des Lehensgut
Anórien und kontrollierte die Ebenen auf der westlichen Seite des Anduin.
Als sie im Jahre 3320 des Zweiten Zeitalters gebaut wurde, war Minas Anor die
Stadt des Dúnedainprinzen Anárion.
Ihre Zwillingsstadt, Minas Ithil „Turm des Mondes“ – Im selben
Jahr an der westlichsten Kante des Gebirges von Mordor gebaut und die östliche
Seite des Anduin kontrollierend – war die Stadt seines Bruders, Prinz
Isildur. Zusammen regierten sie Gondor von der königlichen Hauptstadt Osgiliath,
der „ Festung der Sterne“, aus, welche den Anduin auf einer Mittelstrasse
zwischen den beiden Türmen überbrückt.
Nach Jahrhunderten des Krieges und der Verwüstung durch eine große
Pest waren Minas Ihtil und Minas Anor zur Mitte des Dritten Zeitalters beide
stark dezimiert.
Im Jahre 1640 zog der königliche Hof nach Minas Anor, woraufhin diese dann
die neue Hauptstadt wurde. Im Jahre 1900 baute König Calimehtar den berühmten
Weißen Turm. Nachdem der Hexenkönig im Jahr 2002 Minas Ithil einnahm
und es in Minas Morgul umbannte, wurde deutlich dass das Schicksal Gondors von
der Verteidigung Minas Anors abhing und die Stadt wurde umbenannt in Minas Tirith
„Wachturm“. Unter diesem Namen ist der Rest der Geschichte erzählt.
Minas Ihtil
Im Reich Gondors wurde die Stadt Minas Ithil „Turm des Mondes“
am westlichen Rand des Gebirges von Mordor gebaut und kontrollierte von dort
aus die östliche Seite des Anduin. Im Jahre 3320 des Zweiten Zeitalters
gebaut, war Minas Ithil die Stadt des Prinzen Isildur. Die Zwillingsstadt Minas
Anor war im selben Jahr für seinen Bruder, Prinz Anárion, gebaut
worden. Während ihr Vater Elendil als König der Dúnedain in
dem nördlichen Königreich Arnor regierte, teilten sich die Brüder
die Regentschaft in Gondor.
Etwa ein Jahrhundert nachdem es gebaut wurde, im Jahr 3429, besetzten die Truppen
Saurons Minas Ithil, doch am Anfang des Dritten Zeitalters gelang es Isildur
die Stadt wieder einzunehmen. Als jedoch die Erben Isildurs von dem nördlichen
Königreich Arnor aus regierten, verlor Minas Ithil seinen königlichen
Status und seine militärische Bedeutung. Im Jahr 2000 wurde Minas Ithil
erneut von dem Hexenkönig angegriffen, seine Truppen flossen durch den
Pass von Cirith Ungol aus Mordor heraus. Nach einer zweijährigen Belagerung
fiel die Stadt in die Hände des Hexenkönigs und wurde in Minas Morgul
umbenannt.
Für mehr als tausend Jahre danach wurde sie die Hauptbasis von den Truppen
Mordors in Gondor und war eine konstante Bedrohung für das Reich der Dúnedain.
Die bösen Mächte konnte nicht wieder von dort vertrieben werden bis
zum Ende des Ringkrieges und obwohl die Stadt danach wieder in Minas Ithil umbenannt
wurde, wurde sie nie wieder von dem Volk Gondors bevölkert.
Minas Morgul
Im Jahre 2002 des Dritten Zeitalters wurde die Festungsstadt Minas
Ithil „Turm des Mondes“ nach zweijähriger Belagerung von den
Truppen des Hexenkönigs der Nazgûl eingenommen und in Minas Morgul
„Turm der Geister“ umbenannt. Es wurde auch „Turm der Magie“
oder „Tote Stadt“ genannt. Diese Stadt wurde ein böser und
verfluchter Ort, im Aufbau ähnlich wie der große Konkurrent Minas
Tirith, der in der Nacht mit einem gespenstischen Licht schimmert. Durch eine
magische Kraft oder andere Teufelei drehen sich die oberen Teile des großen
Turmes in durchgängiger Wachsamkeit im Kreis. Für mehr als tausend
Jahre war Minas Morgul von dem Terror der Ringgeister beherrscht, wodurch es
zu einem fast vollständig Ruin und einer Entvölkerung Ithiliens kam.
Im Jahre 2050 erschlug der Hexenkönig von Morgul Earnur, den letzten König
von Gondor, und in 2475 wurde Osgiliath eingenommen und die Steinbrücke
von der Armee des Hexenkönigs, welche aus großen Uruk-Hai bestand,
zerstört.
Während des Ringkrieges war Minas Morgul ein wichtiger Punkt in Saurons
Strategie. Die Truppen die aus Minas Morgul kamen waren die ersten die direkt
gegen Gondor agierten und überrannten Osgiliath. Die Führerschaft
des Hexenkönigs während der Belagerung Minas Tiriths und der Schlacht
auf dem Pelennor bewies sich als kritisch. Dass er erschlagen wurde, war ein
Anzeichen des Desasters, das noch kommen sollte. Nach der Niederschlagung Saurons
und dem Fall von Mordor waren alle negativen Einflüsse aus Minas Morgul
verschwunden, es wurde wieder zu Minas Ithil umbenannt. Wieder bevölkert
wurde es jedoch nie.
Minas Tirith
In der Geschichte Mittelerdes gibt es zwei Festungen namens Minas
Tirith. Die erste wurde von den Hochelben von Beleriand im Ersten Zeitalter
der Sonne gebaut. Der Standort war eine Insel in dem Fluss Sirion und die Geschichte
dieser Stadt findet man unter dem Namen der Insel: Tol Sirion.
Das zweite und weitaus bekanntere Minas Tirith stand in Gondor während
des Dritten Zeitalters. Als im Jahre 2002 die Stadt Minas Ithil „Turm
des Mondes“ vom Hexenkönig der Nazgûl besetzt und in Minas
Morgul umbenannt wurde, änderten auch die Herren von Gondor den Namen ihres
gebliebenen Turmes von Minas Anor „Turm der Sonne“ in Minas Tirith
„Turm der Wache“. Dieser Name bewies sich als passend, denn über
mehr als tausend Jahre stand Minas Tirith als Schutz gegen die dunklen Mächte
die drohten, Gondor komplett zu zerstören. Nach dem Niedergang Osgiliaths
im 17.Jahrhundert wurde die Festung zur ersten Stadt Gondors, und das ganze
Dritte Zeitalter hindurch fokussierte Sauron sich darauf diese letzte Bastion
der Macht zu zerstören.
Im Jahr 1900 wurde die Stadt noch gestärkt durch die Errichtung des Weißen
Turmes und im Jahr 2698 baute der regierende Truchsess Ecthelion I den Turm
noch einmal um und verstärkte die Verteidigung Minas Tiriths.
Zur Zeit des Ringkrieges war Minas Tirith eine furchtbare Hügelfestung,
die auf sieben Levels gebaut war. Jeder Level lag terrassenförmig über
dem nächsten und war umrandet von einem massiven Mauerring. Jede dieser
Mauern hat nur ein Tor, aber zu Zwecken der Verteidigung ging jedes Tor in eine
andere Richtung, das Große Tor in der ersten Mauer lag in Richtung Osten.
Die scheinbar unverwundbare Stadt stieg Level für Level wie ein gewaltiges
Kliff von über siebenhundert Fuß bis zur siebenten Mauer, welche
die Zitadelle genannt wurde, und in diesem letzten Mauerring war die Spitze
des Weißen Turmes errichtet.
Die Verteidigungen von Minas Tirith waren so mächtig, dass es die ganze
Kraft des Hexenkönigs benötigte, um sie zu brechen. Doch selbst er
kam nicht weiter als zum Durchbruch des Großen Tores, als die Streitrosse
der Kavallerie Rohans ihn zurücktrieben auf die Pelennor Felder, wo er
und seine Truppen zerstört wurden.
Die Rettung Minas Tiriths war wesentlich für das Gewinnen des Ringkrieges
und das Wiedererwachen des Vereinigten Königreiches von Arnor und Gondor.
Mirkwood
Im Jahre 1050 Des Dritten Zeitalters der Sonne kam eine böse
Macht in den Großen Grünwald in Rhovanion, östlich des Nebelgebirges
und des Anduins. Diese Macht, als Necromancer bekannt, war in Wahrheit Sauron
der Ringherr, welcher die Festung Dol Guldur im Süden des Waldes errichtete.
Saurons Zauberei war so mächtig, dass er den ehemals wunderschönen
Wald in einen Ort von Furcht und Dunkelheit verwandelte, woraufhin der Wald
in Mirkwood/Düsterwald umbenannt wurde. Der Düsterwald was verflucht
von großen Spinnen, Orks, Wölfen und bösen Geistern, und obwohl
das Königreich der Waldelben von Thranduil im Norden des Waldes bestehen
blieb, war die Kraft dieser Elben nicht genug um die sich ausbreitende Dunkelheit
aufzuhalten.
Zur Mitte des Dritten Zeitalters trauten sich nur wenige auf diesen dunklen
Wegen zu reisen, obwohl die Elben und die Männer des Nordens, als Waldmänner
und Beorninger bekannt, ihr bestes gaben um die Pfade und Straßen frei
zu halten.
Es war Gandalf der Zauberer, der im Jahre 2850 den Süden des Düsterwaldes
betrat und erkannte, dass es Sauron und die Ringgeister waren, die in Dol Guldur
herrschten.
Der Düsterwald war eines der größten Hindernisse, die der Zwergengemeinschaft
um Thorin Eichenschild bevorstanden auf ihrem langen Weg zum Einsamen Berg.
Doch mit Mut und Heimlichkeit gelang es dem Hobbit Bilbo Beutlin sie durch viele
Gefahren hindurch zu führen.
Während des Ringkrieges griffen zahlreiche Truppen Saurons aus Dol Guldur
die Elben im Norden des Waldes sowie den goldenen Wald im Süden an. Beide
Kampagnen scheiterten aber und in einem Vergeltungsschlag zerstörten die
Elben die bösen Armeen des Düsterwaldes, schlugen die Mauern von Dol
Guldur nieder und rissen die Gruben und Kerker auf.
Zu Beginn des Vierten Zeitalters wurde der große Wald nicht mehr länger
Düsterwald genannt, er bekam den Namen Eryn Lasgalen, „Wald der grünen
Blätter“.
Der Norden war das unbestrittene Terrain von Thranduils Waldelben, der südliche
Teil wurde von Elben aus Lothlórien besetzt und von ihnen Ost Lórien
genannt, das Land zwischen diesen beiden Königreichen wurde den Waldmännern
und den Beorningern überlassen.
Misty Mountains
Fast eintausend Meilen lang gehen die Gebirgszüge des Nebelgebirges von dem fernen Norden Mittelerdes südlich bis zur Pforte Rohans und trennen die Länder Eriador und Rhovanion. Das Nebelgebirge war das Zuhause von Orks, den Großen Adlern und den Zwergen von Khazad-dûm. Eine Zeit lang waren die nördlichsten Teile die Verteidigungsanlagen des Hexenkönigs von Angmar und der Orkfeste Gundabad, während im Süden der Zauberer Saruman seine Feste verteidigte. Von den Elben Hithaeglir „die Nebelspitzen“ genannt, waren die Hauptgipfel des Nebelgebirges Methedras, Bundushathûr, Zirak-zigal, Barazinbar und Gundabad. Die wichtigsten Wege durch sie waren der Hohe Pass, das Rothorn und die Tunnel von Khazad-dûm.
Mordor
Am Ende des ersten Jahrtausend des Zweiten Zeitalters gründete
Sauron ein dunkles Königreich in Mittelerde, östlich des Flusses Anduin.
Dieses wurde Mordor genannt, das Schwarze Land, und war für zwei Zeitalter
Saurons Machtbasis in seinem Drängen nach Herrschaft in Mittelerde. Mordor
war an drei Seiten von zwei unangreifbaren Gebirgszügen verteidigt: Das
Aschegebirge (Ered Lithui) im Norden und das Schattengebirge (Ephel Duath) im
Westen und Süden. Durch diese Gebirge schienen nur zwei Wege zu gehen:
Cirith Ungol im Westen und Cirith Gorgor im Nordwesten.
Abgesehen von der kleinen runden Ebene namens Udûn innerhalb Cirith Gorgor
hatte Mordor zwei Hauptregionen: das Plateau von Gorgoroth und die Sklavenfelder
von Nurn. Gorgoroth war ein weites Plateau von Schlackehaufen und Orkgruben,
immer unter dem Tuch des Rauches, der von dem vulkanischen Berg Orodruin (Schicksalsberg)
kam. Im nordöstlichen Teil des Plateaus, auf einem Ausläufer des Aschegebirges,
war die Festung Saurons, der dunkle Turm Barad-dûr.
Nurn jedoch war ein Farmland, bewohnt von Sklaven und Sklavenhaltern, welche
die gewaltigen Fuhren an Essen und Basismaterialien für Saurons Armeen
liefern. Es war durchzogen von vier Flüssen, welche alle ins Nûrnenmeer
mündeten.
Nachdem 1600 die Ringe der Macht und der eine Ring im Feuer des Schicksalsberges
geschmiedet wurden, baute Sauron Barad-dûr vollständig auf und begann
den Krieg mit den Elben. Obwohl er sich im Jahr 3262 der erstaunlichen kraft
der Númenóreaner ergeben musste, gelang es ihm sie durch List
zu zerstören und nach Númenors Vernichtung kehrte er nach Mordor
zurück.
Im Jahr 3429 begannen Saurons Truppen einen Krieg mit Gondor, aber die Vergeltung
kam im Jahr 3434, als die letzte Allianz von Menschen und Elben seine Armee
in Dagorlad zerstörte und das Schwarze Tor niederriss, in der Absicht Mordor
einzunehmen. Nach einer siebenjährigen Belagerung war Barad-dûr eingenommen,
der Ring von Saurons Hand geschnitten und seine Diener aus Mordor vertrieben
worden.
Zu Beginn des Dritten Zeitalters war Mordor leer und Gondor ließ den „Tower
of the Teeth“ und die Festung Durthang in den nördlichen Pass, sowie
den Turm von Cirith Ungol in den südlichen Teil bauen, um über Mordor
wachen zu können und um zu verhindern dass Saurons verstreuten Verbündete
jemals wieder Mordor betreten.
Nach der Verheerung durch die Großen Pest im Jahr 1636, musste Gondor
die Festungen verlassen und sie wurden von Orks eingenommen, welche sie vorbereiteten
für den Einzug der Nazgûl und Sauron selbst. Im Jahr 2942 kehrte
Sauron zurück und 2951 begann er , Barad-dûr wieder aufbauen zu lassen.
Die Zerstörung des einen Ringes war dann aber der endgültige Schlag
gegen ihn. Sauron war zum letzten Mal geschlagen und Mordor war nie wieder eine
Bedrohung des Friedens in Mittelerde.
Moria
Im Jahr 1697 des Zweiten Zeitalters der Sonne, inmitten des Krieges
zwischen Sauron und den Elben ,als ganz Eregion von dunklen Kräften verwüstet
wurde, verschlossen die Zwerge des mächtigen Khazad-dûms im Nebelgebirge
ihre großen Türen und gingen nicht mehr in die Welt außerhalb
der ihren. Als Folge wurden die Tunnel als Geheimnis und als dunkler Ort gesehen,
die Geschichte dieser Zwerge war denen in der äußeren Welt unbekannt,
und wurde deshalb Moria, die Schwarze Kluft, genannt.
Auf diesen Weg überlebten die Zwerge des Nebelgebirges die Verwüstungen
des Zweiten Zeitalters und gruben bis zum Jahr 1980 des Dritten Zeitalters zufrieden
unter den Bergen.
In diesem Jahr, nachdem sie eine ergiebige Quelle von Mithril in ihren Minen
entdeckten, befreiten sie unbeabsichtigt einen Balrog, der versteckt unter den
Wurzeln des Barazinbar ,seit dem Ende des Ersten Zeitalters schlief.
Nachdem sie zwei Jahre gegen diesen Dämon kämpften und zwei Könige
verloren, verließen die Zwerge Moria. Danach wurde Moria das Reich des
Balrogs, der Orks und anderer Diener Saurons. Die ehemals blendende Schönheit
der Hallen und Grotten war ruiniert und es wurde ein böser, dunkler und
verfluchter Ort.
Von 2989 bis 2994 versuchte eine Gruppe von Zwergen das Königreich in Moria
wiederherzustellen, doch wurden sie gefangen genommen und abgeschlachtet, als
sie zwischen einer Armee von Orks am Osttor und einer neuen Bedrohung, einem
grausamen Kranken, genannt der Wächter im Wasser, am Westtor ,eingekesselt
waren.
Erst im Jahr 3019 des Dritten Zeitalters wurde der Balrog von dem Zauberer Gandalf
erschlagen. Doch obwohl der Tyrann aus Moria verschwunden war , blieben die
Hallen doch für immer verlassen und leer.
Mount Doom
Der massive Vulkan, der inmitten des schwarzen Plateaus Gorgoroth
in Mordor stand, war die mächtige, natürliche Schmiede Saurons, in
welcher er im Jahr 1600 im Zweiten Zeitalter der Sonne den einen Ring schmiedete.
In der Sprache der Menschen der Schicksalsberg (Mount Doom) genannt, heisst
er bei den Elben Orodruin „ Berg der roten Flamme“, und unter diesem
Namen wird auch die Geschichte dieses Berges zu finden sein.
Menegroth |
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Meduseld |
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