Nargothrond

Das größte Königreich der Noldor Elben in Beleriand während des Ersten Zeitalters war geführt von Finrod aus seiner Festung von Nargothrond. Diese mächtige Festung war unterirdisch, gegraben in die tiefen Höhlen des Flusses Narog und von dort aus regierte Finrod fast ganz Westbeleriand.
Den Grotten von Menegroth nachempfunden, wurde der riesige Festungskomplex von den Noldor und den Zwergen des Blauen Gebirges aus den Behausungen der hier früher ansässigen Zwerge weiterentwickelt.
Obwohl das Volk in viele Auseinandersetzungen und Kriege mit Morgoths Armee verwickelt war, blieb Nargothrond unentdeckt und sicher bis spät ins Fünfte Zeitalter, wo sie immer öfter und offener in den Krieg zogen. Das besiegelte ihren Untergang, denn im Jahre 496 fochten sie in der Schlacht von Tumhalad gegen Glaurung den Drachen und seine massiven Kräfte und wurden vernichtet.
Glaurung betrat Nargothrond ehe die große Steinbrücke zerstört werden konnte. Alle in der Festung wurden getötet oder versklavt und für 5 Jahre regierte Glaurung in den Höhlen, bis er selbst erschlagen wurde. Kurz darauf kehrte Mím, der letzte der hier ursprünglich lebenden Zwerge, in die Hallen seiner Ahnen zurück, doch nachdem auch er zu Tode kam, blieben die alten Hallen für immer verlassen.

Nogrod

Eines der beiden großen Königreiche der Zwerge im Blauen Gebirge war Nogrod. Die Zwerge von Nogrod, ebenso wie die des nahe gelegenen Belegost, waren begabte Schmiede und Handwerker, kamen zu Wohlstand durch den Handel mit den Elben von Belegost und kämpften tapfer gegen Orks und Drachen während des Ersten Zeitalters.
Der berühmteste Waffenschmied von Nogrod war Telchar, der Narsil schmiedete, das Schwert Elendils, welches den Einen Ring von Saurons Hand schnitt, und Angrist, der Dolch von Beren, mit welchem dieser einen Silmaril aus Morgoths Krone herausschnitt.
Der Untergang Nogrods kam, als einige der Zwerge in Menegroth waren, und dort von König Thingol von den Grauelben darum gebeten wurden, einen der unbezahlbaren Silmarile in eine goldene Halskette namens Nauglamir einzusetzen. Die Zwerge wurden von der Gier besiegt, erschlugen Thingol und stahlen die kette. Ehe sie entkommen konnten, wurden sie aus Vergeltung getötet, und die Kette ging zurück nach Menegroth. Die Zwerge aus Nogrod sandten aufgebracht eine riesige Armee, nahmen Menegroth ein und brachten die Kette erneut in ihre Gewalt. Doch ehe sie wieder sicher nach Nogrod zurückkehrten, wurde die Zwergenarmee von Beren und Dior überrascht und von ihnen, welchen von den Laiquendi und den Ents unterstützt wurden, komplett erschlagen.
Am Ende des Ersten Zeitalters sank Nogrod, zusammen mit Belegost und dem Großteil Beleriands, ins Meer.

Nùmenor

Nach dem Ersten Zeitalter der Sonne verbündete sich ein Überrest der Rasse der Menschen, genannt die Edain, mit den Elben gegen Morgoth im Krieg der Juwelen. Als Dank für ihren Mut erhoben die Valar eine Insel in der Mitte der Westlichen See, als das diese Menschen, die Dúnedain, ein eigenes Land haben. Diese Insel war Númenor, „Westernesse“ in der Sprache der Menschen Mittelerdes – gegründet im Jahre 32 des Zweiten Zeitalters, und wurde das mächtigste Königreich der Menschen in ganz Arda.
Die Menschen der Númenor hatten eine um einiges längere Lebensdauer als andere Sterbliche, außerdem eine Stärke in Geist und Körper, die vorher nur den Elben zustand.
Die Insel Númenor, auch genannt Andor „ Land der Gabe“ oder Elenna „ Land der Sterne“, war grob geformt wie ein fünffach zugespitzter Stern. Es war an der schmalsten Stelle etwa 250 Meilen breit, an breitesten etwa 500 Meilen, und war in 6 Regionen aufgeteilt. In der Mitte war Mittalmar, welches Arandar, das“ Königsland“, beinhaltete; Armenelos, die königliche Stadt Meneltarma, den geweihten Berg und den Hafen von Rómenna.
Jeder der 5 Halbinseln, die von Mittalmar ausstrahlten, war eine eigene Region: Forostar, die „Nordlanden“ ; Orostar, die „ Ostlanden“; Hyarrostar, die „Südostlanden“ ; Hyarnustar, die“ Südwestlanden“ und Andustar, die „ Westlanden“, mit dem großen Hafen Andúnie, was Sonnenuntergang bedeutet.
Númenor war gesegnet mit vielen wunderbaren Wäldern voller duftender blühender Bäume. Es gab viele schöne Wiesen und zwei bedeutende Flüsse: Der Siril, welcher südlich der Abhänge von Meneltarma Richtung Meer zu der Stadt Nindamos floss; und der Fluss Nunduine, welcher gen Westen nach Eldalonde floss, dem schönsten Hafen Númenors.
Während der Zweiten Zeitalters war Númenor so groß, dass die Könige eitel wurden. Betrogen von den Schmeicheleien Saurons, wagte es König Ar-Pharazôn im Jahre 3319, eine große Armee über das Meer gegen die Valar in den Unsterblichen Landen auszusenden. Das Ergebnis war die totale Zerstörung Númenors, als die königliche Insel buchstäblich vom Meer verschlungen wurde.
Diese Zeit wurde als Wandel der Welt bekannt, denn nicht nur Númenor wurde ausgelöscht, die Unsterblichen Lande wurden zudem aus den Sphären der Welt heraus getragen, in eine Dimension die außerhalb der Reichweite und des Verstandes der Sterblichen ist. Númenor erholte sich nie wieder, obwohl einige Menschen der Sintflut entkamen und in Mittelerde erneut Königreiche aufbauten.


Nurn

Der südliche Teil Saurons bösen Königreiches Mordor wurde Nurn genannt. Während Sauron regierte, war dieses Land gefüllt von Sklaven des dunklen Herrschers, welche in riesigen Feldern arbeiten mussten, um Essen für Mordors Armee zu beschaffen. Durch die Felder von Nurn flossen 4 Hauptflüsse, alle gingen in das Binnenmeer Nûrnen. Wenig ist bekannt über dieses Land und seine Bewohner, doch nach dem Ringkrieg befreite König Elessar die Sklaven und gab ihnen die Felder von Nurn als besitz.

Old Forest

Im Dritten Zeitalter der Sonne war der alte Wald der einst ganz Eriador bedeckte reduziert auf einen kleinen Bereich östlich des Auenlandes, zwischen dem Brandywine Fluss und den Hügelgräbern. Dies war der alte Wals und in ihm waren viele boshafte Baumseelen, welche das Reisen gefährlich machten. Der furchtbarste von ihnen war der „alte Weidenmann“, der die Macht hatte, Reisende mit seinen geflüsterten Liedern zu verzaubern, sie mir seinen Wurzeln einzufangen und schließlich in seinen Stamm zu sperren. Glücklicherweise gab es noch eine freundlichere Gestalt: Tom Bombadil, er lebte in der östlichen Hälfte des Waldes und hatte die Macht den Bäumen zu befehlen ihre Beute freizulassen.


Orocarni

Weit im Osten Mittelerdes befand sich Orocarni, das Rote Gebirge, oder auch Gebirge des Ostens. In dem Zeitalter der Sterne stand es am östlichen Ufer des Binnensees Helcar, wo, in der Bucht von Cuiviénen, die Elben das erste Mal erwachten. Das Orocarni hatte einen roten Farbton und war gefüllt von der Musik einer Vielzahl von Flüssen und Quellen, die hinunterflossen in das kristallene Wasser des Sees Helcar.


Orodruin

Oft als Schicksalsberg bezeichnet, ist der richtige Name des riesigen Vulkans in Mordor Orodruin „ Berg des lebenden Feuers“. Obwohl Orodruin weniger als 5000 Fuß hoch war, stand er alleine und beherrschte die riesige, leere Ebene Gorgoroth im Norden Mordors. Orodruin war das Feuer und die Schmiede Saurons welcher in den Kammern des Feuers und den Spalten des Schicksals in dem Vulkankegel, im Jahre 1600, den Einen Ring schmiedete.
Als noch aktiver Vulkan während des Zweiten und Dritten Zeitalters, kamen seine Ausbrüche überein mit den Aufstiegen Saurons und seine schwarzen Wolken verdunkelten und verschmutzten den Himmel weit über das Reich Mordor hinaus. Die Feuer des Orodruin wurden wichtig während des Ringkrieges, denn nur dort konnte der Eine Ring unschädlich gemacht und Saurons Macht zerstört werden.



Nargothrond

Numenor

Numenor Karte

Orodruin