Glorfindel
(Übersetzt „Goldenhaar“) Noldorin-Elb von Gondolin, einer
der Hauptleute Turgons. In der Nirnaeth Arnoediad befehligte Glorfindel beim
Rückzug der Gondolindrim deren linken Flügel. Beim Fall von Gondolin
begleitete Glorfindel Tuor, Idril und die anderen Überlebenden auf ihrer
Flucht. Als die Gruppe in Cirith Thoronath angegriffen wurde, kämpfte er
mit dem Balrog, der die Feinde anführte, und stürzte mit ihm zu Tode.
Nach seinem Tod ging sein Geist in die Hallen des Mandos ein, und nach seiner
Reinigung von aller Schuld wurde er von Manwe mit einem neuen Leib ausgestattet,
um in den Landen der Unsterblichen zu wandeln. Dort wurde er ein Freund und
Anhänger von Olorin. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass er sein
Leben für andere geopfert hatte, wurde ihm gestattet, nach Mittelerde zurückzukehren,
um den Eldar gegen Sauron beizustehen. Dies geschah vermutlich irgendwann zwischen
1200 und 1600 Z.Z., möglicherweise auch erst mit der Ankunft Gandalfs um
1000 D.Z
Glorfindel führte die Streitmacht der Elben an, die dazu beitrug, Angmar in der Schlacht von Fornost im Jahe 1975 D.Z eine Niederlage zu bereiten. Aus diesem Grunde hasste und fürchtete in der Nazgul-Fürst. Im Jahre 3018 traf Glorfindel Frodo und seine Gefährten auf ihrem Weg nach Bruchtal, und er beschützte Frodo und bekämpfte die Nazgul an der Furt durch die Bruinen.
Glorfindels Reittier im Dritten Zeitalter war das große weiße Ross
Asfaloth.
