Der weiße Baum (alle und keinen)

Der weiße Baum
In der Königsstadt sah ich ihn stehn,
so weiß, so klar, so wunderschön.
Doch sah ich in des Baumes Herz,
Erschöpfung, Wut und reichlich Schmerz.

Die Zeit hat Wundenzugefügt,
doch gibt es Hoffnung, die nicht trübt.
Sie liegt in Schwert, in Axt und Pfeil,
nun heißt es kämpfen für das Heil.

Die Hoffnung war fast weggestorben,
ich dachte nicht mehr an ein Morgen.
Da blühte der Baum in voller Pracht,
nun wusst ich der Krieg hat Kehrt gemacht.


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