Die Elben gehen

So wunderschön, die Elben,
schwebend ist ihr Gang,
mir so nah und doch so fern,
wie sind sie nur hierher gelangt?

Ihr Kleid aus Seide fein,
ihre Haut, so weiß wie des Meeres Gischt,
ich schau` sie an, wie eine Göttin sieht sie aus,
wie in einem Traum, steht sie vor mir.

Will sie fragen,
doch trau mich nicht,
kann nicht sprechen,
ich seh` sie mit großen Augen an.

Nun erfasst sie mich mit ihren Augen,
sinnend schaut sie mich an,
und kommt mir immer näher,
so dass ich fast nicht mehr atmen kann.

So steht sie vor mir, Kind der Valar,
und sieht mich lächelnd an,
mein Herz ist erfüllt von Freud und Ruhe,
ich kann es kaum begreifen.

Ihr wundervolles Haar, so lang und weich,
fällt nieder in vollendeter Pracht.
Sie berührt mein Herz so zärtlich,
und ohne jegliche Hast.

Nun beugt sie sich vor,
berührt meine Stirn mit ihren Lippen.
Dann geht sie davon, so schnell wie sie kam,
und ich stehe da, mit der Hand an meiner Stirn.

So steh ich noch ewig und schaue ihnen nach,
doch sie kommen niemals zurück,
Sie ziehen in die Unsterblichen Lande,
denn dort ruht ihr Glück. von Gabi (Nefhithiel)

Gewidmet: Sarah (Gillian)

Dank an meine Freundin Kerstin (Sarith), für die Überarbeitung


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