Eine Nacht im Weinkeller
Autor: Nimue
Titel: Eine Nacht im Weinkeller
Leise hört man die Geräusche
Was war das für ein Gepläusche?
Es schien ein fernes Hobbitgeträller,
es kam eindeutig aus dem Keller!
So wurde Frodo wach gemacht
In einer Nacht
Leise und unverhohlen
Schlich er hin auf leisen Sohlen.
Und was er da sah und hört
Hatte ihn sehr empört.
Saßen dort die Vetterlein
Und tranken seinen teuren Wein!
Lachend schauten sie her,
viele Flaschen waren schon leer!
Wütend stapfte er hinein,
Er würde doch mein,
dass er der Herr des Hauses sei
und der Weinkeller stand nicht jedem frei.
Und erst recht nicht seinen Vettern
So begann er also zu wettern.
Doch das Hobbitgelalle,
brachte ihn zu Falle.
Die beiden sangen manch lustig Lied,
und waren froh über ihr Seelenfried.
Über Berge und Brücken,
doch noch mehr ließen sie sich vom Wein beglücken.
Der Beutlin konnte nichts sagen, nicht tun.
Konnte nur schauen, wie ja, wie ein dummes Huhn!
So nahm er einen Schluck Wein,
sollte es ruhig so sein.
Feierten lachten und schneller
Viel tranken die Hobbits im Keller.
Hoben ein und das andere Mal das Glas
Sprachen viele Trinksprüche zum Spaß.
Doch bald schliefen sie ein,
der liebe Wein schien zu schwer zu sein.
So schlummerten sie in süßer Ruh,
hatten fest die Augen zu.
Doch des Morgens als Frodo erwacht,
hätt´s ihn fest um den Verstand gebracht.
Sein ganzer Keller leer,
Das Gemüt wurd ihm schwer.
Und schwor sich umso mehr:
„Trink Wein mit deinen Vettern nimmermehr!“
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