
Entsetzen und Hoffnung zugleich
Mit weit aufgerissenen Augen starrst Du nach vorne.
Düster liegt der Wald vor denen, von euch gejagten und fliehenden Feinden.
Schemenhaft erheben sich die Schatten der Ents dahinter, verbergen sich im Schutz der Dunkelheit.
Sie lauern auf die dunklen Kreaturen, wie die Schlange auf ihre Beute, um sie zu vernichten.
Es ist so bedrückend und Furcht einflössend für dein Elbenherz, zu wissen, wie sie enden, denn im Inneren deiner Seele weißt du, das einige deinem Volk entstammten und es ist nicht ihre Schuld, das sie zu Orks wurden.
Deinen Körper überläuft eine Gänsehaut, als du ihre Schreie im Todeskampf vernimmst.
Kälte erfasst dich, deine Kehle wird eng, dein Herz pocht laut in deiner Brust.
Du wendest dich ab, von dem was du mit deinen Elbenohren hörst und deinen scharfen Augen siehst.
Deine Gedanken beginnen zu kreisen.
Ob sie ihre wahre Gestalt und Herkunft im Tode erkennen, das Böse besiegen?
Ein Gedanke kriecht in deinen Geist.
Ihre Elben Seelen, jetzt sind sie frei!
Gewidmet: Sabine (sbumoritz) Danke an meine Freundin Kerstin (Sarith), für die Überarbeitung
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