Der letzte Tanz zweier sich Liebenden, die gezwungen sind, getrennte Wege zu gehen.
One last dance
Zwei Körper,
sich im Takt der Musik aneinander schmiegend.
Zwei Hände,
ineinander verschlungen, als ob sie sich nie mehr loslassen wollten.
Zwei Augenpaare,
einander in die Seele blickend, im Herzen des anderen lesend.
Warum es so enden muss?
Warum dieser Tanz der Letzte sein muss?
Zu unterschiedlich waren sie, die Welten der beiden.
Zu grell das Scheinwerferlicht in seiner,
zu normal die Alltagswelt in ihrer.
Zwei Körper,
sich aneinander reibend.
Seine Hände auf ihrem Rücken, sie fest an sich pressend,
ihren Herzschlag an seiner Brust spürend.
Ein letztes Mal.
Ihre Hände in seinen braunen Haaren,
sich zärtlich darin festkrallend.
Ein letztes Mal.
Ihre grünen Augen suchen seinen Blick,
verlieren sich in seinen braunen Augen.
Ein letztes Mal.
Sie zu halten hatte er versucht,
doch gescheitert er war an der Kälte seines Berufs.
Kalt war ihr gewesen zwischen all den Blitzlichtern,
allein war sie gewesen in der Menge der Menschen, die ihm zujubelten.
Am Anfang hatte er sie wärmen können, mit der Liebe seines Herzens.
Doch schon bald hatte sie sich nicht mehr wärmen lassen wollen.
Zu hart war sie gewesen,
die Gegenwehr der Frauen, die ihn haben wollten, aber nicht bekamen.
Zu hart war sie gewesen,
die Gegenwehr seines Managements.
Nichts zu suchen sie hatte an seiner Seite –
Einen Single will die Märchenwelt.
Zwei Lippenpaare,
die sich treffen zu einem letzten Kuss.
Zwei Zungen,
die zärtlich, beinahe unschuldig miteinander spielen.
Ein letztes Mal.
Zwei Hände, die sich voneinander lösen.
Sie geht. Er bleibt zurück.
„Bitte, geh nicht.“
Ein letzter Versuch, sie zu halten.
Tränen auf ihrem Gesicht. Tränen auf seinem Gesicht.
„Ich liebe Dich.“
Ein letzter Gruß von ihr an ihn.
Ein letztes Lächeln.
Sie geht.
Will ihn nicht teilen mit der ganzen Welt.
Kann es nicht.
Sie geht.
Kehrt zurück in ihr Leben. Verlässt das seine.
Für immer.
Sie geht nach draußen in den Regen, der sich mit ihren stummen
Tränen mischt.
Blickt nicht zurück.
Sie zahlt den Preis, den andere verlangten.
Er bleibt zurück. Im Scheinwerferlicht.
Er friert.
Hofft ein letztes Mal.
Doch sie kommt nicht zurück. Er ist allein.
Die Musik endet.
Der Tanz ist vorbei.
WAS BLEIBT?
Zwei gebrochene Herzen – zum Alleinsein verdammt.
~ * ~ * ~ by Gillian ~ * ~ * ~
Einfach ein paar Gedanken, die ich zu Papier bringen musste.
Ich hoffe, es gefällt euch…
Reviews bitte an: Gillian