You are still you

Ich weiss nicht woher es kommt, dass ich immer wieder über dich nachdenke.
Ich lebe mein Leben, ich bin glücklich und zufrieden und doch schleichst du dich immer wieder in meine Gedanken.
Viel zu oft wandern meine Gedanken zu dir und du scheinst mir so nah zu sein, dabei bist du so weit entfernt.
Ich glaube dich zu kennen und doch bist du mir so fremd dass es manchmal wehtut.
Mir ist bewusst dass ich dich idealisiere, in meinen Augen machst du keine Fehler.
Doch genau dieser Gedanke tröstet mich, macht mich glücklich.
Du bleibst immer du, eine Stütze in meinem Leben.
Ich glaube an dich, auch wenn du mich nie darum gebeten hast.
Ich würde dich unterstützen, so wie du mich stützt, doch du brauchst meine Hilfe nicht.
Es ist ein merkwürdiges Gefühl, das ich dir gegenüber habe.
Man könnte es als Liebe bezeichnen, und doch ist es keine gewöhnliche Liebe.
Sie wird nicht erwidert und ist doch erfüllt.
Sie kann nicht besitzen und ist doch zufrieden.
Sie kennt keine Zärtlichkeit und ist doch glücklich.
Sie kennt keine Eifersucht und keinen Neid, obwohl es Menschen in deinem Leben gibt die dir viel näher stehen als ich.
Sie kennt nur das Glück, das mich erfüllt wenn ich dich glücklich sehe und den Schmerz den ich mit dir empfinde.
Vielleicht ist es keine Liebe, sondern nur die tiefste Form der Zuneigung.
Eigentlich gibt es kein Wort für das, was ich dir gegenüber empfinde.
Keine Bezeichnung für das was ich empfand als du mich anlächeltest, mir von deiner Familie, von deinem Glück erzähltest.
Meine Gefühle für dich lassen sich in Musik ausdrücken, oder in Farben, aber niemals in Worten.
Und ich bin glücklich mit diesem Gefühl, es macht mich zufrieden.
Du kennst mich nicht und die Distanz zwischen uns ist unüberbrückbar, doch auch das macht mich glücklich.
Du bist wie der Mond am Nachthimmel, solange du von einer großen Sonne angestrahlt wirst, sieht jeder dich.
Doch diese Sonne ist nur ein riesiger Ball aus Gas, flüchtig und ungreifbar.
Ohne sie wärst du völlig normal, würdest dich nicht von der Masse abheben.
Ohne sie wärst du mir nie aufgefallen, ich hätte das Gefühl das ich nun für dich empfinde an jemand anderen verschenkt.
Wenn die Sonne dich nicht anstrahlen würde, würde ich dich nicht kennen, so wie wir den Mond nicht kennen würden.
Doch selbst wenn diese Sonne einmal erlischt, werde ich mich an dich erinnern, an den Tag an dem ich dich zum ersten Mal, traf und seitdem ich dieses Gefühl nicht mehr loswerde, so wie wir das Sternenlicht sehen, selbst wenn der Stern von dem es kam schon lange nicht mehr existiert.


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